, Mobulu SFPL

Wichtiger Sieg zum Abschluss der Vorrunde

Dank dem zweiten Sieg in Serie konnten die Berner wieder auf einen Playoffplatz klettern. Dabei wurde es trotz 1:5-Führung nochmals eng, doch am Ende setzte sich das Team von Javier Fernandez hochverdient durch.

Der Meister von 2015 gegen den Meister von 2016. Beide Teams standen mit acht Punkten unter dem Strich. Die Affiche versprach einiges, zumal aufgrund der Niederlagen von Old Fox und Bulle der Sieger der heutigen Partie gleich auf den 4. Platz klettern konnte. Für Mobulu war es auch die grosse Gelegenheit die Negativserie zu beenden. In den letzten vier Qualifikationsspielen gegen die Aargauer gingen die Berner vier Mal als Verlierer vom Platz.

Überragende erste Halbzeit

Die ersten beiden brandgefährlichen Chancen hatten die Gastgeber. In ihren neuen Heimtempel, der Go-Easy-Arena in Siggenthal, konnten sie jedoch nicht in Führung gehen. Alessandro Facchinetti scheiterte an Fabian Sanginés’ Kopf, Richard Michalec am Pfosten. Danach übernahm Mobulu die Kontrolle und ging nach fünf Minuten verdient in Führung. Evangelos Marcoyannakis bereitete vor, Elia Wälty traf im zweiten Versuch, nachdem Simon Siegfried den ersten Schuss nicht festhalten konnte. Marcoyannakis erhöhte dann auf 0:2 nach einem schönen Zusammenspiel mit Juanjo Gonzalez. Mobulu wurde zunehmend sicherer und liess den Ball schön zirkulieren. So fiel standesgemäss auch das dritte Tor nach einer tollen Kombination. Janik Huber bediente Fabian Florin am zweiten Pfosten. Huber wurde übrigens nach dem Spiel darüber informiert, dass er im Dezember zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominiert wurde! Herzliche Gratulation! Wieder nur eine Minute später erhöhte Salvatore Patera mit seinem ersten Saisontor gleich auf 0:4. Nach 15 Minuten konnten die Aargauer durch den Captain Facchinetti auf 1:4 verkürzen. Damit wurde eine spektakuläre Schlussphase eingeläutet. Eine Minute später stellte Huber nach Vorarbeit von Wälty den alten Vorsprung wieder her. “Dieses Tor war das am besten herausgespielte Tor, dass ich jemals von dieser Mannschaft gesehen habe”, kommentiere der Coach Javier Fernandez diese Aktion in der Halbzeitpause. Dieses Tor hätte auch die hervorragende erste Halbzeit krönen sollen, doch ein Mann hatte was dagegen und wollte Mobulu die Show stehlen – Stefano Meroni. Der Schiedsrichter spielte sich mit teilweise lächerlichen Entscheiden in den Vordergrund und schadete dem Spiel damit enorm. Zuerst verkürzte der Meister auf 2:5, ehe die Aargauer zwei Mal vom Zehnmeterpunkt antreten durften. Der ersten setzte Facchinetti an den Pfosten, der zweiten verwandelte Michalec eiskalt und riss damit die Serie von Sanginés (12 nicht verwandelte Zehnmeter in Serie). Als ob das nicht genug wäre, folgte 26 Sekunden vor der Halbzeitpause auch noch das 4:5.

Hektische Schlussphase

Gleich nach der Halbzeit glich der Rückkehrer Yuri Steffen gar zum 5:5 aus, den Maniacs gelang somit eine beeindruckende Aufholjagd. Doch das Team von Javier Fernandez übernahm sofort wieder die Kontrolle. Wälty und Marcoyannakis hatten dabei die grössten Chancen die Gäste wieder in Führung zu schiessen. In der 31. Minute folgte dann der hochverdiente Führungstreffer. Wälty schickte Marcoyannakis und dieser netzte alleine vor Siegfried ein. Dann schlug das Schiedsrichterduo wieder zu, nach 12 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit gab es auf Seiten der Berner schon fünf Fouls, während das Heimteam erst ein Foul aufzuweisen hatte. Mirko Wilhelm, der Hattrick-Torschütze aus dem letzten Spiel, hatte gar das 5:7 auf dem Fuss, doch er traf leider nur den Pfosten. Kurz danach kam es noch schlimmer, er sah die gelb-rote Karte und Mobulu musste fortan für zwei Minuten in Unterzahl agieren. In diesen zwei Minuten gab es auch das sechste Foul, Sanginés gewann aber das zweite Duell gegen Michalec. Ansonsten verteidigte Mobulu souverän und liess kaum was zu. Zwei Minuten vor Spielende durfte Steffen aus zehn Metern gegen Sanginés antreten, doch er schoss den Ball meilenweit über das Tor. Eine Minute später folgte die letzte grosse Chance der Maniacs zum Ausgleich, Michalec tauchte allein vor Sanginés auf, der mit einem blitzartigen Reflex den Ball noch zum Eckstoss lenkte.

Am Sonntag 20. November wird zu Hause im Neufeld um 12:30 Uhr die Rückrunde eingeläutet. Mobulu trifft dabei auf den Tabellenletzten Benfica Rorschach.

Telegramm auf football.ch

AFM Futsal Maniacs - Mobulu Futsal Uni Bern 5:6 (4:5)

Tore:
5. Wälty (Marcoyannakis) 0:1
11. Marcoyannakis (Gonzalez) 0:2
12. Florin (Huber) 0:3
13. Patera (Marcoyannakis) 0:4
15. Facchinetti 1:4
16. Huber (Wälty) 1:5
17. Farias 2:5
19. Michalec (Zehnmeter) 3:5
19. Gensetter 4:5
23. Steffen 5:5
31. Marcoyannakis (Wälty) 5:6

Weiteres: Sanginés hält Zehnmeter (36.), Facchnetti verschiesst Zehnmeter (18.), Steffen verschiesst Zehnmeter (38.), Gelb-Rote Karte Wilhelm (Mobulu, 37.)

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Wälty, Huber, Florin
Charrier, Schären, Bodmer, Koetsuk (alle ohne Einsatz), Gomes, Marcoyannakis, Patera, Gonzalez

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