, Mobulu SFPL

Weiterhin siegreich im Neufeld

Auch das dritte Spiel in der heimischen Neufeldhalle konnte der Gastgeber siegreich gestalten. Der amtierende Meister gewann gegen den Meister von 2013/2014 und bleibt somit auch nach vier Spieltagen ungeschlagen.

Nach der Nationalmannschaftspause (WM-Qualifikation) ging es mit dem Duell der letzten beiden Meister weiter. Für Mobulu spielte Fabian Sanginés von Beginn an und Rui Ferreira gab sein Debüt in dieser Saison. Für Ferreira war es ein besonderes Spiel - letze Saison machte er einen kurzen Abstecher nach Bulle, kehrte in dieser Spielzeit jedoch wieder zu Mobulu zurück. Beim Team rund um Nationaltrainer David Meyer stand “Lipa” zum ersten Mal im Einsatz. Er war zu Beginn für drei Spiele gesperrt.

Leichte Vorteile für die Gäste

Nach dem Halbfinalsieg vor zwei Jahren (und dem folgenden Meistertitel) konnte Bulle bisher kein einziges Spiel gegen Mobulu gewinnen. Mit diesem Selbstvertrauen startete das Team von Trainer Alex Lötscher auch dominant in die Partie und ging sogar zum ersten Mal in dieser Saison in Führung. Javier Fernandez eroberte den Ball und lancierte Evangelos Marcoyannakis, der den Konter mit einer guten Portion Glück zum 1:0 verwertete. Es waren vier Minuten gespielt. Doch Bulle liess sich nicht aus dem Konzept bringen und erspielte sich auch einige Chancen. Nach neun Minuten belohnten sich die Gäste mit dem Ausgleich. Nationaltrainer David Meyer traf zum 1:1. Die beiden Mannschaften kamen immer wieder zu gefährlich Chancen. Auf Stadtberner Seite waren vor allem Marcoyannakis und Racaj offensiv aktiv während Bulle oft durch “Lipa” und Duarte Gefahr ausstrahlte. Duarte bereitete auch den Führungstreffer vor. Der junge Nationalspieler Agon Xhemajli verwertete zum 1:2. Dies war auch der Halbzeitstand.

Mobulu dreht auf

Trotz Rückstand kam Mobulu sehr entschlossen aus der Kabine. Es dauerte nur zwei Minuten bis zum Ausgleich. Nach einer schönen Kombination über Ferreira, Wilhelm und Marcoyannakis lief letztgenannter alleine auf Nuno China zu. Der Torjäger behielt die Nerven und glich zum 2:2 aus. Kurz danach hätte der Nationalspieler Führung erzielen können, doch China blieb diesmal Sieger im diesem Duell. Mobulu hielt den Ball besser unter Kontrolle und ging dementsprechend wieder in Führung. Nach 29. Minute schlüpfte Marcoyannakis in die Rolle des Vorbereiters und Racaj verwerte eiskalt. Das Spiel war nun richtig lanciert und es folgte eine sehr umkämpfte und spannende Schlussphase. Bulle wurde wieder offensiver und der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. Doch “Lipa” scheiterte an der Latte. Auch Duarte hatte wieder einige Chancen. Captain Wilhelm warf sich jedoch mirakulös in jeden Schuss und falls doch ein Ball vorbeiging, war Sanginés zur Stelle. Nach 34 Minuten warf sich Wilhelm wieder in einen Schuss, doch dieses Mal konnte er den Ball nur mit der Hand stoppen. Folgerichtig entschied der Schiedsrichter auf Sechsmeter und Duarte glich wieder aus. Keine zwei Minuten später wiederholte sich genau die gleiche Aktion wie beim 3:2. Nach dem Doppelpass zwischen Marcoyannakis und Racaj konnte auch er seinen zweiten persönlicher Treffer erzielen und Mobulu somit wieder zur Führung schiessen. Für Bulle gab es nur noch eine Lösung: Flying Keeper. Doch Mobulu verteidigte sehr geschickt und liess keine Chance mehr zu. Marcoyannakis eroberte den Ball und traf ins leere Tor zum 5:3. Somit erzielte er seinen fünften Scorerpunkt an diesem Abend.

Am Sonntag reist Mobulu nach Wohlen um gegen den letztjährigen Finalgegner AFM Futsal Maniacs anzutreten. Die Wettinger sind genau gleich gestartet (zehn Punkte aus vier Spielen). Somit verspricht die Partie viel Spannung und Brisanz.

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - Uni Futsal Team Bulle 5:3 (1:2)

Tore:
4. Marcoyannakis (Fernandez) 1:0
9. Meyer 1:1
14. Xhemajli 1:2
22. Marcoyannakis (Wilhelm) 2:2
29. Racaj (Marcoyannakis) 3:2
34. Duarte 3:3
36. Racaj (Marcoyannakis) 4:3
38. Marcoyannakis 5:3

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Fernandez, Racaj, Marcoyannakis;
Felber (ohne Einsatz), Gogniat, Koetsuk, Medina, Ferreira

Mobulu ohne: Dietrich (überzählig), Mühlemann, Wälty (beide abwesend), Bodmer (verletzt)

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