, Mobulu SFPL

Verlustpunktlos im Neufeld

Starke 15 Minuten in der ersten Halbzeit reichen Mobulu, um mit einem 5:1 in die Halbzeitpause zu gehen. Danach lässt der Meister nach, gewinnt aber trotzdem ungefährdet mit 8:4.

Nach einer starken Vorrunde wollte Mobulu gleich siegreich in die Rückrunde starten. Gegen Croatia war der amtierende Meister auch in der Favoritenrolle, jedoch durfte man das Resultat aus dem ersten Spiel gegen die Appenzeller nicht vergessen. Die Partie endete damals 3:3. Zudem gab Janik Huber nach seinen zweiwöchigen Ferien sein Debüt in dieser Saison.

Mobulu sorgt für klare Verhältnisse

In den ersten paar Minuten startete der Gastgeber unkonzentriert in die Partie. Es brauchte einen Fehlpass nach einem Einkick des Gegners, um zum ersten Mal Torgefahr auszustrahlen. Captain Mirko Wilhelm nutzte dies aus und traf mit seinem ersten Saisontreffer zur Führung. Die Berner übernahmen nun das Spieldiktat und in der 9. Minute wurde die Führung ausgebaut. Yanick Gogniat bereitete vor und David Mühlemann erzielte das 2:0. Nur eine Minute später fiel sogar das dritte Tor. Wilhelm leitete den Konter ein und passte zu Durim Racaj. Der 24-jährige brauchte am zweiten Pfosten nur noch einzuschieben. Das Team von Dragan Jurkic konnte sich kaum vom Druck der Mobulesen befreien. Doch in der 14. Minute gelang den Appenzellern der Ausgleich. Ibro Jakupovic wurde im Strafraum gefoult und Filip Petronijevic verwandelte den fälligen Sechsmeter. Lange währte die Freude jedoch nicht, gleich nach dem Anspiel griff Mobulu wieder an und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Kiatbodin Koetsuk scheiterte zuerst an Sinisa Ivankovic, doch beim Abpraller war er wieder zur Stelle und passte zu Evangelos Marcoyannakis, der zum 4:1 traf. Den Schlusspunkt einer starken ersten Halbzeit des amtierenden Meisters setze Racaj mit seinem zweiten Treffer, nach Vorlage von Mühlemann. Croatia hatte die Möglichkeit zu verkürzen, doch Mato Sego scheiterte mit dem direkten Freistoss aus ca. sieben Metern (ohne Mauer, da sechstes Foul) an Fabian Sanginés.

Mobulu lässt nach

Das Team von Alex Lötscher startete schwächer in die zweite Halbzeit. Croatia hatte nun mehr Torchancen als noch im ersten Durchgang. Doch Mobulu erhöhte vorerst auf 6:1. Marcoyannakis traf mit dem “Spitzgaggu” aus neun Metern. Defensiv schlichen sich jedoch viele Unkonzentriertheiten ein, somit konnte der Gast keine 60 Sekunden später durch Nicolas Spiegel auf 6:2 verkürzen. Danach gab es während zehn Minuten kaum nennenswerte Chancen, Mobulu konnte nicht mehr an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und Croatia glaubte nicht mehr an die Wende. Vier Minuten vor dem Ende schlug Marcoyannakis nach einem Doppelpass mit Mühlemann zu, es stand nun 7:2. Wieder dauerte es nur knapp eine Minute bis die Antwort kam. Der eingewechselte Mischa Felber konnte den Schuss von Sego nicht festhalten und Petronijevic traf zum zweiten Mal. Danach war wieder Marcoyannakis an der Reihe, der mit seinem vierten persönlichen Tor an diesem Abend auch an die Spitze der Torjägerliste kletterte. Das letzte Tor des Spiels erzielte Jakupovic. Vier Sekunden vor Schluss hätte Janik Huber sein erstes Saisontor erzielen können, doch sein Schuss traf nur die Latte und somit bliebt es beim 8:4.

Am Sonntag findet das letzte Spiel des Jahres statt, Mobulu reist nach Zürich zu den wiedererstarkten Löwen. Gespielt wird um 18:00 in der Sporthalle Langacker (Herrliberg).

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - MNK Croatia 97 8:4 (5:1)

Tore:
4. Wilhelm 1:0
9. Mühlemann (Gogniat) 2:0
10. Racaj (Wilhelm) 3:0
14. Petronijevic 3:1
14. Marcoyannakis (Koetsuk) 4:1
17. Racaj (Mühlemann) 5:1
24. Marcoyannakis (Sanginés) 6:1
24. Spiegel 6:2
36. Marcoyannakis (Mühlemann) 7:2
38. Petronijevic 7:3
39. Marcoyannakis 8:3
39. Jakupovic 8:4

Weiteres: Sanginés hält Zehnmeter (19.)

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Koetsuk, Gogniat, Marcoyannakis;
Felber, Fernandez, Racaj, Mühlemann, Huber, Wälty (ohne Einsatz)

Mobulu ohne: Dietrich (überzählig), Bodmer (verletzt)

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