, Mobulu SFPL

Souveräner Sieg gegen dezimierte Zürcher

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung – besonders in der ersten Halbzeit – konnte Mobulu das letzte Heimspiel der Vorrunde mit 5:2 gegen die Löwen aus Zürich für sich entscheiden.

Es war 19:50 Uhr, zehn Minuten vor Spielbeginn, als die ersten Spieler von den Löwen aus Zürich in der Sporthalle Neufeld auftauchten. Aufgrund eines Staus schafften es die Zürcher nicht pünktlich zu erscheinen und somit begann das Spiel mit einer viertelstündigen Verspätung. Dabei hatten nur fünf Feldspieler und ein Torhüter den Weg nach Bern gefunden. Mobulu verfügte dagegen – bis auf den verletzten Felipe Gomes dos Santos – auf den kompletten Kader: Zwölf Feldspieler und zwei Torhüter waren heute bereit, um gegen den direkten Konkurrenten zu gewinnen und die Löwen auf vier Punkte zu distanzieren.

Konzentrierte Leistung

Mobulu liess sich nicht von der knappen Vorbereitung und der geringen Anzahl Spieler des Gegners beeinflussen und startete hochkonzentriert in die Partie. Eine Minute nach Spielbeginn wäre fast das 1:0 gefallen: Mirko Wilhelm lupfte den Ball zu Evangelos Marcoyannakis. Nach einer Brustannahme schoss dieser aus spitzem Winkel den Ball an den Pfosten. Nur 30 Sekunden später folgte die nächste Aktion mit denselben Protagonisten: Marcoyannakis spielte zu Wilhelm und lief zum zweiten Pfosten, der Ball kam wieder zurück doch Gästetorwart Domagoj Varkas gewann das Duell. Doch nach drei Minuten konnte der erste Treffer bejubelt werden: Rui Ferreira spielte einen indirekten Doppelpass mit Xhemajl Likaj und lupfte ihn dann wieder zu diesem zurück. Likaj fand mit seinem Kopfball Elia Wälty, doch dessen akrobatische Einlage führte den Ball nicht in Richtung Tor sondern zurück in die Füsse von Likaj. Mit einem Linkschuss konnte er den gegnerischen Torhüter überwinden. Danach liess Mobulu in der Defensive weiterhin nichts zu und startete vereinzelt gefährliche Konter. Durch intensives Pressing wollte man den Gegner unter Druck setzen und seine geringe Spielerzahl ausnutzen. Dies gelang auch: Die Löwen mussten einige Angriffe mit einem Foul stoppen und somit hatten sie nach knapp zehn Minuten das Foul-Kontingent schon aufgebracht. Doch bis zum zweiten Tor dauerte es eine Weile. Fünf Minuten vor der Halbzeit konnte Marcoyannakis durch Pressing den Ball von Seefeld-Captain Henry Acosta erobern und Andri Rüegsegger traf bei seinem Heimspieldebüt. Zwei Minuten später erhielt Mobulu einen Zehnmeter ausgesprochen. Da das Foul jedoch neun Meter vor dem Tor geschehen ist, wurde der Freistoss (ohne Mauer) aus dieser Distanz ausgeführt. Xhemajl Likaj nutzte die Gelegenheit aus und traf mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 3:0.

Wenig Höhepunkte in Halbzeit 2

Auch in diesem Spiel konnte Mobulu seine starke erste Halbzeit nicht bestätigen. Doch dieses Mal war der Vorsprung zu gross um noch in Verlegenheit zu geraten. Zwei Minuten vor Wiederanpfiff folgte die Vorentscheidung. Tobias Pulver spielte einen Doppelpass mit Andri Rüegsegger und bediente Evangelos Marcoyannakis am zweiten Pfosten. Mit einem Lupfer konnte der Nationalspieler auf 4:0 erhöhen. Nur 30 Sekunden später konnte Henry Acosta einen Fehler im Aufbauspiel der Gastgeber ausnützen. Der Löwen-Topscorer traf dabei aus einem sehr spitzen Winkel zum 4:1. Nach acht Minuten konnte sich Tobias Pulver zum zweiten Mal als Vorlagengeber auszeichnen. Sein langer Ball fand punktgenau Marco Hurter, der alleine vor Varkas kein Problem hatte, auf 5:1 für Mobulu zu erhöhen. Die Zürcher waren an diesem Abend zu harmlos und somit gab es danach keine grossen Chancen mehr. Somit kamen bei Mobulu alle zwölf Feldspieler zum Einsatz und auch Ersatztorwart Matthias Dietrich durfte sieben Minuten vor Schluss rein. Jedoch musste er zwei Minuten später hinter sich greifen. Ein Weitschuss von Claudio Fernandes ging via Latte ins Tor und somit war das 5:2 auch der Endstand dieser einseitigen Partie.

Am Sonntag reisen die Berner nach Genf zum Tabellenletzten Geneva Futsal. Mit einem Sieg bleibt Mobulu unter den ersten vier. Gespielt wird um 18:00 Uhr in der Ecole Aimée Stitelmann.

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - Futsal Löwen Zürich 5:2 (3:0)

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