, Mobulu SFPL

Siegreicher Saisonstart für den Schweizer Meister

Dank einer soliden Leistung konnte Mobulu Futsal Uni Bern seiner Favoritenrolle gerecht werden. Gegen einen stark dezimierten Gegner aus Uetendorf gewann der Schweizer Meister mit 8:2 und sicherte sich erwartungsgemäss die drei Punkte.

Rund einen Monat nach dem missglückten Einstand in Europas Königsklasse begann am späten Sonntagabend auch für Mobulu die Swiss Futsal Premier League. Dabei waren gleich sechs neue Spieler im Kader des Schweizer Meisters im Vergleich zum Finale des Vorjahres. Auch auf der Trainerbank gab es Veränderungen. Das Trainerduo Lötscher/Müller gab seinen Einstand in der heimischen Liga.

Fernandez trifft dreifach

Mobulu startete furios in die Partie. Schon nach zwei Minuten hatten die Berner zahlreiche Chancen um in Führung zu gehen. Doch getreu nach dem Motto “wer die Tore nicht macht, kassiert sie” ging Uetendorf in Führung. Der ehemalige Mobulu-Spieler Markus Hubacher schloss einen Konter eiskalt ab. Der Gastgeber liess sich nicht aus dem Konzept bringen und griff weiterhin an. Andri Rüegsegger und Javier Fernandez scheiterten jedoch am Pfosten. Nach sieben Minuten war es dann soweit, Fernandez liess den Gegner mit einer Körpertäuschung stehen und schloss mit dem linken Fuss zum 1:1 ab. Somit erzielte der Argentinier sein erstes Tor im Mobulu-Dress. Doch er hatte nicht genug. Nach einem Rückpassfehler des Gegners führte David Mühlemann den Freistoss kurz aus und Fernandez schlug wieder zu. Keine Minute später tauschten die beiden ihre Rollen. Fernandez legte auf Mühlemann ab, dieser stand goldrichtig am zweiten Pfosten und erhöhte auf 3:1. Der Gegner aus Thun hatte nicht viele Chancen, jedoch waren die Konter immer brandgefährlich. Mischa Felber war stets zur Stelle wenn es ihn brauchte. Nach einem weiteren indirekt ausgeführten Freistoss fiel ein weiterer Treffer für die Stadtberner. Evangelos Marcoyannakis verwertete die Vorlage von Captain Mirko Wilhelm. Mit dem Pausenpfiff gelang Fernandez der dritte Streich. Nach einem missglückten Eckball von Uetendorf sah er den weit aufgerückten gegnerischen Torwart und schoss aus 30 Metern. Der Ball flog mit der Sirene ins Tor und somit gingen die Teams mit einem 5:1 in die Halbzeitpause.

Mobulu nimmt Tempo raus

In der zweiten Halbzeit liess Mobulu mehr den Ball laufen. Mit gefühlten 80% Ballbesitz nahm sich der amtierende Meister genug Zeit, bis sich eine Lücke in der Defensive des Aussenseiters öffnete. Dies geschah in der 25. Minute. Eine schnelle Kombination über alle vier Feldspieler führte den Ball zu Pascal Bodmer. Das Mobulu-Urgestein schob am zweiten Pfosten zum 6:1 ein. Neun Minuten vor Schluss traf Gil Brito bei seinem Debüt für Mobulu. Nach einem schönen Lobpass von Marcoyannakis lupfte auch Brito den Ball über den gegnerischen Keeper und konnte somit einen Einstand nach Mass feiern. In der 35. Minute markierte auch Mühlemann seinen zweiten persönlichen Treffer. Nach einem Doppelpass mit Marcoyannakis hatte der Alltime-Topscorer von Mobulu keine Mühe auf 8:1 zu erhöhen. Danach ging praktisch nichts mehr. Erst elf Sekunden vor Schluss wurde es noch einmal spannend. Uetendorf erhielt einen Freistoss in einer gefährlicher Position zugesprochen. Der eingewechselte Fabian Sanginés konnte den ersten Hammerschuss von Ernest Gashi parieren, doch beim Abpraller war er chancenlos. Somit ging das Spiel mit 8:2 zu Ende.

Am nächsten Sonntag reist Mobulu ins weite Appenzell. Um 19:30 trifft der Schweizer Meister auf MNK Croatia 97, die mit einer Niederlage in die Saison starteten (9:3 gegen die Maniacs aus Wettingen).

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - FC Uetendorf 8:2 (5:1)

Tore:
3. Hubacher 0:1
7. Fernandez (Mühlemann) 1:1
11. Fernandez (Mühlemann) 2:1
11. Mühlemann (Fernandez) 3:1
15. Marcoyannakis (Wilhelm) 4:1
20. Fernandez 5:1
25. Bodmer (Rüegsegger) 6:1
31. Brito (Marcoyannakis) 7:1
35. Mühlemann (Marcoyannakis) 8:1
40. Gashi 8:2

Mobulu Futsal:
Felber; Wilhelm, Fernandez, Racaj, Marcoyannakis;
Sanginés, Bodmer, Brito, Rüegsegger, Gogniat, Mühlemann, Koetsuk

Mobulu ohne: Dietrich (überzählig), Wälty (abwesend)

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