, Mobulu SFPL

Niederlage in letzter Minute

Trotz einer 1:3-Führung konnte Mobulu ein weiteres Mal einen Vorsprung nicht verwalten und verlor doch noch mit 4:3. Das eigentlich irreguläre Siegestor für Lugano fiel 27 Sekunden vor Schluss. Trotz dieser Niederlage bleibt Mobulu über dem Playoff-Strich.

Nach der langen Reise nach Genf in der Vorwoche folgte nun die längste Auswärtsfahrt dieser Saison. Die Berner mussten ins Tessin reisen, wo der Aufsteiger Lugano Pro Futsal wartete und sich für die 2:6-Pleite im ersten Spiel der Saison revanchieren wollte. Jedoch waren die Gäste dezimiert, der Matchwinner des letzten Wochenendes Marco Hurter, sowie auch Torwart Mischa Felber und der Neuling Andri Rüegsegger waren abwesend.

Starke Defensivleistung

Mobulu Futsal begann sehr diszipliniert und zeichnete sich durch eine starke Leistung in der Defensive. Lugano hatte zwar mehr Ballbesitz, jedoch konnten sie keine gefährlichen Aktionen daraus entwickeln. Man merkte, dass keines der beiden Teams ins offene Messer laufen wollte und dementsprechend wurden kaum Risiken eingegangen. Passend dazu, fiel das erste Tor nach einem Standard: Der Freistoss von Xhemajl Likaj fand den Weg zu Elia Wälty, der keine Mühe hatte das 0:1 für Mobulu zu erzielen. Dies war auch der einzige Höhepunkt in den ersten zehn Minuten. Danach waren es wieder die Gäste aus Bern, die zum Torerfolg kamen: David Mühlemann war der Vorlagengeber mit einem gefühlvollen Heber in den Lauf von Xhemajl Likaj. Dieser tat es im gleich und lobte den Ball über den gegnerischen Torwart ins Tor. Lugano wachte auf und intensivierte die Angriffsbemühungen. Dies wurde zwei Minuten später mit dem Anschlusstreffer belohnt. Gabriele Tripodi nutzte ein Missverständnis zwischen Dietrich und Pulver aus und schoss das 1:2. Danach wurde das Spiel offener. Mobulu wurde durch Kombinationen gefährlich während Lugano vor allem durch Distanzschüsse von Admir Batlak zum Torerfolg kommen wollte. Jedoch zeigte Matthias Dietrich eine starke Leistung und liess sich nicht bezwingen. Auf Seiten der Mobulesen hatten vor allem Dewin Heiniger und Xhemajl Likaj grosse Chancen, Torhüter Ramon Consoli hatte aber auch einen guten Tag erwischt. Somit blieb es beim 1:2 und die Mannschaften gingen in die Halbzeitpause.

Spektakuläre Schlussphase

Die Berner starteten dynamischer in die zweite Halbzeit. Nach zwei Minuten tankte sich David Mühlemann gegen zwei Gegner durch und bediente Tobias Pulver, der alleine vor dem Torhüter stand. Dieser sah jedoch Dewin Heiniger am zweiten Pfosten und legte den Ball zu ihm rüber. Somit stand es 1:3. Lugano reagierte indem es den Torwart rausnahm und auf 5 gegen 4 umstellte. 12 Minuten vor Schluss folgte dann der erste Aufreger des Abends. Ein Gewaltschuss von Admir Batlak aus ca. drei Meter Distanz traf den am Körper angelegten Arm von Pulver. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den 6-Meter Punkt. Josip Mutapcic verwandelte den fälligen 6-Meter souverän. Nun war wieder Feuer im Spiel. Nur zwei Minuten später war es wieder Mutapcic, der zum 3:3 Ausgleich traf. Beide Teams liessen taktische Vorgaben ausser Acht und es ging hin und her. Dabei konnten sich wieder die beiden Torhüter, Consoli und Dietrich, einige Male auszeichnen. Auf der Seite von Mobulu hatte Felipe Gomes dos Santos die grösste Chance. Nach Vorarbeit von Evangelos Marcoyannakis wurde sein Schuss abgefälscht und flog über den Torhüter zum Brasilianer. Jedoch konnte er den Ball nicht mehr mit dem Kopf erreichen. 45 Sekunden vor Schluss folgte dann der zweite und grösste Aufreger des Abends auf Seiten der Mobulesen. Zunächst wurde ein grobes Foulspiel an Wälty nicht gepfiffen, bevor dann ein krasser Fehlentscheid zu Stande kam: Torhüter Consoli spielte den Ball zu einem Mitspieler und liess sich durch Admir Batlak (als Flying Goalie) ersetzen. Batlak kam sofort wieder in der eigenen Hälfte an den Ball, was nach der Rückpassregel im Futsal verboten ist, da kein Spieler von Mobulu in der Zwischenzeit an den Ball kam. Eben dieser Batlak erhielt dann 27 Sekunden vor Schluss wieder den Ball und schloss aus zirka zehn Meter zum 4:3 für Lugano ab.

Am nächsten Sonntag ist wieder Derby-Time. Mobulu Futsal Uni Bern empfängt Futsal Minerva im Verfolgerduell (4. gegen 3. – 1 Punkt Differenz). Seid dabei und unterstützt Mobulu bei diesem wichtigen Spiel. Anpfiff ist um 19:30 in der Neufeldhalle.

Telegramm auf football.ch

Lugano Pro Futsal - Mobulu Futsal Uni Bern 4:3 (1:2)

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