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Mobulu weiter ungeschlagen - torreiches Spiel im Neufeld

Auch im dritten Saisonspiel blieb Mobulu ohne Niederlage. Die Stadtberner liessen sich gegen den Aufsteiger aus Uetendorf auf einen offenen Schlagabtausch ein und somit wurde der 12:6 Heimsieg zum torreichsten Spiel der Saison bisher.

Für den Mobulesen Marco Hurter und die Thuner Fabio Donato und Ardit Zenuni war dies ein besonderes Spiel. Zwei Stunden vor Spielbeginn waren sie auf dem Sportplatz Spitalacker und spielten gemeinsam für den FC Breitenrain. Nun standen sie sich in der Neufeldhalle gegenüber und lieferten sich viele spannende Duelle. Dies sind nur zwei von zahlreichen Uetendorf-Spielern, die in der 1.-Liga Fussball spielen. Dementsprechend waren die Aufsteiger dezimiert und hatten zu Beginn nur sechs Feldspieler zur Verfügung. Für den FC Uetendorf begann das Abenteuer Swiss Futsal Premier League denkbar schlecht. Jedoch hatte man mit Minerva und Bulle die beiden stärksten Teams der letzten Saison als Gegner. Nun wartete aber das noch ungeschlagene Mobulu Futsal Uni Bern, der dritte von den vier letztjährigen Playoff-Teilnehmern.

Wieder früh in Rückstand

Mobulu macht es sich zur Gewohnheit, die ersten Minuten des Spiels zu verschlafen. Auch an diesem Abend geriet das Team von Jörg Meinhardt früh in Rückstand. Edis Colic führte den Freistoss in der 2. Minute mit einem kurzen Pass aus und Fabio Donato traf zum 0:1. Nur kurze Zeit später reagierten die Stadtberner mit einem perfekt ausgeführten Konter. Elia Wälty fing einen Ball ab und spielte ihn zum mitgelaufenen Tobias Pulver, welcher direkt an Captain Mirko Wilhelm weitergab. Wilhelm konnte anschliessend den Ball erfolgreich über die Linie drücken. In der 5. Minute folgte ein Doppelpack für Mobulu: David Mühlemann hatte plötzlich erheblich viel Platz in der gegnerischen Hälfte. Niemand fühlte sich für ihn verantwortlich und er schloss mit einem Schuss ins linke Torwarteck ab. Mobulu hatte das Spiel gedreht, jetzt war der Bann gebrochen: Dewin Heiniger bediente Marco Hurter, der mit der Hacke das 3:1 erzielte. Damit war nicht genug: Dank einer sehr geschlossenen Mannschaftleistung und wunderbaren Kombinationen kam sehr früh das 4:1. David Mühlemann spielte einen Pass in die Tiefe, Rui Ferreira lenkte ihn mit der Hacke auf den durchgebrochenen Marco Hurter ab, dieser spielte ihn sofort wieder zurück und Ferreira konnte nur noch einschieben. Das Heimteam hatte das Spiel fest im Griff, als sich Uetendorf kurz vor der Halbzeit befreien konnte und einen gefährlichen Konter fuhr. Mischa Felber konnte Ardit Zenuni nur noch mit einem Foul stoppen und es gab 6-Meter. Zum Glück konnte Felber den Schuss von Zenuni abwehren. Kurze Zeit später geschah genau das gleiche auf der anderen Seite. Evangelos Marcoyannakis wurde im Strafraum gefoult, und Ferreira trat zum 6-Meter an: Auch dessen Schuss wurde vom Torhüter abgewehrt und die Teams gingen mit dem 4:1 in die Halbzeitpause.

Traumhaftes Direktspiel

Die zweite Halbzeit begann mit einem traumhaften Treffer. Eine direkte Kombination über alle vier Feldspieler landete bei Marco Hurter, der Elia Wälty auf dem zweiten Pfosten bedienen wollte. Der Uetendorfer Albert Spahiu hatte was dagegen und lenkte den Ball ins eigene Tor ab. Uetendorf gab nicht auf. Der letztjährige NLA-Topscorer Edis Colic liess Felber mit einem fulminanten Schuss in den Winkel keine Chance. Drei Minuten später doppelte er mit einem direkten Freistoss nach und schon stand es nur noch 5:3. Keine 20 Sekunden später hatte Colic wieder seine Füsse im Spiel: Sein Assist gelang zu Albert Spahiu, der via Pfosten zum 5:4 traf und das Spiel nochmal richtig spannend machte. Doch Mobulu schaltete wieder einen Gang rauf und traf in der 29. Minute zum 6:4. Ferreira bediente Marco Hurter, der in seinem persönlichen Duell gegen seine Fussballkollegen mit seinem zweiten Treffer in Führung ging. Eine Minute später gelang Elia Wälty nach einem Doppelpass mit Xhemajl Likaj doch noch sein erster persönlicher Treffer. Im direkten Gegenzug konnte der Gast wieder verkürzen: Wälty traf ins eigene Tor zum 7:5. Mobulu liess sich nicht beeindrucken und griff weiter an. Ein abgewehrter Schuss von Evangelos Marcoyannakis fiel Xhemajl Likaj vor die Füsse, der auf 8:5 erhöhte. Das Heimteam blieb weiter in Torlaune, auf einen Assist von Mirko Wilhelm konnte Ferreira in der 32. Minute seinen zweiten persönlichen Treffer erzielen. Colic war der einzige Thuner der sich nicht mit der Niederlage abfinden wollte. Auch sein zweiter direkter Freistoss fand den Weg ins Tor und nun stand es 9:6. Danach war es Marcoyannakis, der mit einem Doppelpack das Spiel entschied. 4 Minuten vor Schluss legte ihm Wälty den Ball vor und mit einem scharfen Flachschuss traf er zum 10:6. Eine Minute später verwertete er die Vorarbeit von David Mühlemann. Eine Minute vor Schluss erzielte Hurter nach einem Doppelpass mit Wilhelm seinen dritten Treffer. Mobulu gewann somit das Spiel mit 12:6.

Nächsten Samstag geht es gleich mit einem Spitzenspiel weiter. Das 2. Platzierte Mobulu trifft auf die 3. Platzierten Maniacs, die nach ihrem Sieg gegen Minerva (6:4) mit breiter Brust anreisen werden. Anpfiff ist um 19.00 in der Neufeldhalle.

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - FC Uetendorf 12:6 (4:1)

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