, Mobulu SFPL

Mobulu vor dem Aus

Nach dem Halbfinal-Hinspiel stehen die Chancen für den Einzug ins Endspiel denkbar schlecht. Mobulu unterliegt dem Stadtrivalen Minerva nach einem sehr unglücklichen Spielverlauf mit 3:9.

Über 400 Zuschauer erwarteten das Berner Derby in der Unisporthalle Neufeld. Vor Spielbeginn wurde der Captain Mirko Wilhelm für das Erreichen der 100 Ligaspiele geehrt. Er ist somit der erste Panther, der auf eine dreistellige Anzahl Spiele kommt.

Früher Schock

Nach nur 30 Sekunden folgte der erste Dämpfer – Fabian Sanginés lag auf dem Boden, er verletzte sich nach einem langen Ball am rechten Oberschenkel. Nach einer kurzen Behandlung ging es weiter, aber nur vorübergehend, ein paar Minuten später musste er definitiv abbrechen. Noël Charrier nahm seinen Platz ein und kam somit zum dritten Mal in Serie zum Einsatz. Das Team von Javier Fernandez übernahm jedoch schnell das Spieldiktat und hatte durch Elia Wälty eine sehr grosse Möglichkeit in Führung zu gehen, doch er scheiterte an Ramon Consoli und der Latte. Etwas später war es wieder Wälty, der das 1:0 einleitete. Durim Racaj, der ehemalige Mobulu, lenkte Wältys Schuss unhaltbar ins eigene Tor ab. Minerva antwortete mit zwei Toren nach Kontern und kehrte somit die Partie. Der Gastgeber hatte mehrheitlich den Ballbesitz und durch den Captain Wilhelm die nächste gefährliche Möglichkeit, doch er scheiterte alleine vor Consoli. Durch zwei weitere Tore erhöhten die Gäste auf 1:4 vor der Halbzeit.

Vorsprung ausgebaut

Die Panther kamen motiviert aus der Pause, einer war jedoch etwas übermotiviert. Wälty grätschte nach wenigen Sekunden Tiago Machado um und sah zurecht die zweite gelbe Karte. Mobulu überstand eine Minute und 53 Sekunden in Unterzahl, ehe Yves Mezger doch noch den Treffer zum 1:5 erzielte. Auf der Gegenseite konnte Pierre Millasson mit seinem ersten Treffer für Mobulu auf 2:5 verkürzen. Die Chancenverwertung von Minerva an diesem Abend war aber hervorragend, innerhalb von fünf Minuten nutzte der amtierende Vizemeister jeden Fehler der Panther eiskalt aus und erhöhte auf 2:8. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Charrier auch der zweite Torwart und so kam Thierry Huber zu seinem allerersten Einsatz. Evangelos Marcoyannakis traf zum 3:8, doch Gabriel Buckson stellte mit seinem dritten persönlichen Treffer den alten Vorsprung wieder her und sicherte Minerva damit eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel.

Am Sonntag, 5. März 2017 folgt um 13:30 Uhr das Rückspiel in der Sporthalle Weissenstein.

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - Futsal Minerva 3:9 (1:4)

Tore:
8. Eigentor (Wälty) 1:0
8. Melo 1:1
12. Balvis 1:2
17. Buckson 1:3
18. Soares 1:4
23. Mezger 1:5
26. Millasson 2:5
28. Machado 2:6
31. Buckson 2:7
33. Soares 2:8
38. Marcoyannakis (Huber) 3:8
39. Buckson 3:9

Weiteres: Gelb-Rote Karte Wälty (Mobulu, 21.)

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Wälty, J. Huber, Florin
Charrier, T. Huber, Bodmer, Koetsuk (beide ohne Einsatz), Gomes, Marcoyannakis, Patera, Millasson, Gonzalez

Mobulu ohne: Kölle, Schären, Teixeira (alle drei verletzt)

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