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Mobulu verliert das Berner Derby

Exakt einem Jahr nach dem spektakulären 10:4-Sieg über den Erzrivalen Minerva trafen die beiden Berner Vereine wieder aufeinander. Diesmal behielt das Team von Marcos Lopes die Oberhand und gewann mit 7:3.

Vergleicht man die Aufstellungen der beiden Mannschaften in den beiden Derbies, wird einem der Umbruch von Mobulu sofort klar. Gleich sechs neue Spieler standen im Kader des Schweizer Meister, die im Vorjahr nicht dabei waren. Bei Minerva gab es dagegen mit Gabriel Buckson nur einen Derby-Neuling. Aufgrund dieser Tatsache und dem besten Saisonstart aller Zeiten (sechs Siege aus sechs Spielen) war das Team rund um Captain Fabio Santona der Favorit.

Klare Verhältnisse

Die Favoritenrolle bestätigte sich auch gleich auf dem Feld. Es waren keine zehn Sekunden gespielt und schon zappelte der Ball im Netz. Der portugiesische Torjäger Fabio Soares stand ganz allein am zweiten Pfosten und brauchte nur noch einzuschieben. Minerva war besser im Spiel und kam weiter zu zahlreichen Torchancen. Erwartungsgemäss fiel nach neun Minuten der zweite Treffer. Tiago Machado eroberte den Ball und leitete den Konter ein. Über Soares kam der Ball zu Santona, der zum 2:0 erhöhen konnte. Kurz später nutzte Evangelos Marcoyannakis ein Missverständnis in der gegnerischen Abwehr und verkürzte auf 2:1. Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur eine Minute später profitierte Santona von einem Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung und stellte den alten Vorsprung wieder her, bevor Yves Mezger gleich darauf zum 4:1 erhöhte. Soares und Machado trafen jeweils in der 15. und 16. Minute und sorgten somit für einen klaren Vorsprung für Minerva. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es dennoch für das Gastteam, Javier Fernandez sah den freilgelaufenen Marcoyannakis, der mit seinem zweiten persönlichen Treffer auf 6:2 verkürzte kurz vor der Halbzeitspause.

Torarme Halbzeit

Mobulu kam in der zweiten Hälfte besser aus der Kabine und versuchte noch mehr zu verkürzen. Dies gelang in der 24. Minute durch einen Weitschuss von Durim Racaj. Minerva wurde zunehmend durch Konter gefährlich, doch der eingewechselte Fabian Sanginés im Tor der Mobulesen verhinderte weitere Gegentore. Nach dem sechsten Foul von Minerva hatte das Team von Alex Lötscher gar die Chance auf zwei Tore zu verkürzen. Doch Jonatan Medina scheiterte an Alejandro Garcia. Nur kurze Zeit später hatte Soares die Möglichkeit per Zehnmeter auf 7:3 zu erhöhen. Der Pfosten verhinderte vorerst seinen dritten persönlichen Treffer. Dies holte er jedoch zwei Minuten vor Schluss nach, als er ins leere Mobulu-Tor zum 7:3-Endstand traf.

Am Sonntag will Mobulu seine Heimserie weiter ausbauen. Um 19:00 wird in der heimischen Neufeldhalle der Aufsteiger Benfica Rorschach erwartet.

Telegramm auf football.ch

Futsal Minerva - Mobulu Futsal Uni Bern 7:3 (6:2)

Tore:
1. Soares 1:0
9. Santona 2:0
10. Marcoyannakis 2:1
11. Santona 3:1
12. Mezger 4:1
15. Soares 5:1
16. Machado 6:1
17. Marcoyannakis (Fernandez) 6:2
24. Racaj (Wilhelm) 6:3
38. Soares 7:3

Mobulu Futsal:
Felber; Wilhelm, Fernandez, Racaj, Marcoyannakis;
Sanginés, Gogniat, Koetsuk, Mühlemann, Medina

Mobulu ohne: Dietrich (überzählig), Wälty, Huber (beide abwesend), Bodmer (verletzt)

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