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Mobulu siegt und zieht in den Final ein

Mobulu gewinnt als erstes Team auswärts gegen Lugano und zieht in den Final der Swiss Futsal Premier League ein. Dort trifft Mobulu am kommenden Samstag auf den Qualifikationssieger AFM Futsal Maniacs.

Während 18 Qualifikationsrunden hatte Lugano Pro Futsal zuhause keinen einzigen Punkt abgegeben. Heute aber war alles anders: Mobulu liess sich in diesem Halbfinal-Rückspiel von der beeindruckenden Atmosphäre in der Palamondo Halle nicht verunsichern und trat von Beginn weg selbstbewusst und dominant auf. Burkhalters Team setzte den Gastgeber früh unter Druck und liess den technisch versierten Individualisten keinen Raum zur Entfaltung. Mobulu erspielte sich zahlreiche gute Torchancen, scheiterte aber entweder am eigenen Unvermögen oder am starken Gästegoalie Ramon Consoli. So mussten sich die mitgereisten Fans bis in die 12. Spielminute gedulden, als sich Marco Hurter über links durchsetzte und den mitgelaufenen Mirko Willhelm am zweiten Pfosten bediente. Der Captain, welcher sich langsam zum Torschützen vom Dienst mausert, hatte keine Mühe den Ball im Tor der Luganesi zur 0:1 Führung unterzubringen. Die Lugano-Fans trieben ihre Mannschaft zwar mit Pauken und Gesängen an – auf dem Platz blieb das Bild aber unverändert. Mobulu presste, kombinierte und trickste, während die Gastgeber weiterhin vergeblich auf Konter lauerten. Anstatt den Gegner mit Fehlern aufzubauen, zog Mobulu bis zur Halbzeit durch Tore von Xhemajl Likaj und Pascal Bodmer auf 0:3 davon. Burkhalter meinte nach dem Spiel: „In dieser Phase war es wichtig, dass wir uns von den vielen vergebenen Torchancen nicht verunsichern liessen und konsequent unser Spiel durchzogen“. Allerdings brauchte es kurz vor der Halbzeit eine Glanzparade von Mischa Felber, um nicht doch noch ein Gegentor hinzunehmen. Wie der 30-jährige einen Lugano-Vollspannschuss aus nächster Distanz noch über die Latte lenkte, war magistral und entscheidend für den weiteren Verlauf des Spiels.

Vom Flying-Goalie unbeeindruckt

Bei den Luganesi keimte wieder Hoffnung auf, als Pietro Federico kurz nach Wiederanpfiff das 1:3 erzielte. Nun war die Mannschaft um den Captain und ehemaligen Internationalen Daniel Mohorovic wachgerüttelt. In der Defensive agierte Lugano jetzt mit aggressivem Pressing und bei Ballbesitz versuchten die Luganesi die Wende mit einem Flying-Goalie zu erspielen. Im Gegensatz zum Qualifikationsspiel, als Mobulu ebenfalls mit 1:3 geführt hatte und sich am Ende noch mit 4:3 geschlagen geben musste, behielt Mobulu aber heute die nötige Ruhe und Abgeklärtheit. Immer wieder lösten sich die Berner mit schnellen Ballstaffeten aus der Umklammerung der Luganesi. Elia Wälty war es, der zwei dieser sehenswerten Kombinationen zu einer komfortablen 1:5 Führung verwandelte und so das Spiel praktisch im Alleingang entschied. Dass es nicht noch einmal eng wurde, hatte aber auch entscheidend mit Mobulus Goalie Felber zu tun. Mit grosser Akrobatik und Glanzparaden versetzte er seine Mit- und Gegenspieler in ungläubiges Staunen. Kurz vor Schluss und beim Stand vom 2:6 wurde der „Hexer“ Felber dann durch den jungen Matthias Dietrich ersetzt, dem ebenfalls eine grosse Zukunft vorausgesagt wird. Am Ende gewann Mobulu souverän mit 3:7 und konnte die erste Finalqualifikation der Vereinsgeschichte feiern.

Und jetzt die Maniacs….

In Yverdon treffen die Berner am nächsten Samstag auf den Qualifikationssieger AFM Futsal Maniacs, welcher sich in seinem Halbfinale überzeugend gegen den amtierenden Schweizer Meister Uni Futsal Team Bulle durchgesetzt hat. Das Team von Coach Janes Janzekovic hat gegen Mobulu in der regulären Saison als einziges Team zweimal gewonnen, in Wettingen sogar deutlich mit 7:2. Die Maniacs verfügen mit Topskorer Alessandro Facchinetti, Rekordnationalspieler Salvatore Patera und Neuzugang Isaac Taboada über herausragende Individualisten. Zudem bringen sie bereits Finalerfahrung mit: 2013 mussten sie sich Futsal Minerva mit 2:7 geschlagen geben. Die Aargauer gehen so gesehen als leichter Favorit in dieses Endspiel. Allerdings verfügt auch Mobulu über die Qualität und das nötige Selbstvertrauen, um den Pokal nach Bern zu holen.

Die Ausgangslage verspricht jedenfalls ein spektakuläres Spiel, wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung aus Bern! Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.

Telegramm auf football.ch

Lugano Pro Futsal - Mobulu Futsal Uni Bern 3:7 (0:3)

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