, Mobulu SFPL

Mobulu rückt auf den 3. Platz vor

Mobulu Futsal Uni Bern beendet das Jahr 2016 mit dem sechsten Sieg in Serie. Dabei leisteten die Gastgeber aus Bulle lange Widerstand, doch am Schluss setzte sich der Favorit mit 5:7 durch und überholte die Futsal Löwen Zürich in der Tabelle. Das Team von Javier Fernandez überwintert nun auf dem 3. Platz.

Die Panther konnten für das schwierige Spiel in Bulle wieder auf Salvatore Patera zurückgreifen, der in der Vorwoche fehlte. Dagegen musste Felipe Gomes seine Sperre absitzen.

Blitzstart für Bulle

Nach nur 30 Sekunden zappelte der Ball schon das erste Mal im Netz. Elie Dindamba nutzte eine Unachtsamkeit in der Defensive aus und erzielte die Führung. Bulle liess nicht locker und presste weiter hoch, was den Gästen zu Beginn grosse Mühe bereitete. Danach konnte sich Mobulu fangen und erarbeite sich die ersten gefährlichen Chancen. Doch Evangelos Marcoyannakis scheiterte zunächst an Marco Carulli und danach am Pfosten. Die Gäste liessen den Ball nun besser zirkulieren und konnten sich einfacher aus dem gegnerischen Pressing befreien. Die Belohnung folgte dann nach 13 Minuten, als Elia Wälty nach einem Doppelpass mit Juanjo Gonzalez den Ausgleich erzielen. Bulle konnte spielerisch kaum Akzente setzen und versuchte es somit durch übertriebene Härte. Somit war das sechste Foul eine logische Schlussfolgerung. Marcoyannakis verwandelte den Zehnmeter souverän und schickte die beiden Teams mit dem 1:2 in die Halbzeitpause.

Torreiche Halbzeit

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte gab es ein Déjà-vu. Der Gastgeber brauchte wiederum nur 30 Sekunden um das Spiel auszugleichen. Doch das war nicht genug um die Mobulus wachzurütteln, nur eine Minute später stand es sogar 3:2. In diesem Rhythmus ging es gleich weiter, Marcoyannakis erzielte innerhalb von zwei Minuten seine Treffer 14 und 15 in der Saison und nun lag Mobulu mit 3:4 vorne. Nur wenige Sekunden später hatte Kiatbodin Koetsuk gar den fünften Treffer auf dem Fuss. Im Gegenzug glich Bulle wieder aus. Das Team vom abwesenden Nationaltrainer David Meyer ging mehr Risiken ein und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Rückkehrer Patera nutzte die vorhandenen Räume und traf auch gleich doppelt, beim zweiten Tor kam die Vorlage vom Torwart Fabian Sanginés. Marcoyannakis hätte per Sechsmeter gar seinen vierten Treffer an diesem Abend erzielen können, doch er scheiterte am Torhüter Carulli. Auch Gonzalez konnte sich erneut in die Torschützenliste einschreiben, nach einer schönen Einzelaktion erhöhte er auf 4:7. Bulle versuchte durch Einzelaktionen von Dindamba und A. Sefa zu verkürzen, doch Sanginés rettete die Berner mit seinen schnellen Reflexen. Nach einem Freistoss fünf Minuten vor Spielende gelang A. Sefa doch noch der Treffer zum 5:7.

Die SFPL geht nun in die Weihnachtspause. Am 7. Januar 2017 geht es gleich mit einem Kracher weiter, Mobulu empfängt den Stadtrivalen und Tabellenführer Futsal Minerva. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Neufeldhalle. In der Zwischenzeit sind fünf Mobulus international unterwegs. Sanginés, Wilhelm, Marcoyannakis, Wälty und der neu-nominierte Huber treten am 16. und 17. Dezember gegen Montenegro in der Go Eay Arena in Siggenthal an.

Telegramm auf football.ch

Uni Futsal Team Bulle - Mobulu Futsal Uni Bern 5:7 (1:2)

Tore:
1. Dindamba 1:0
13. Wälty (Gonzalez) 1:1
17. Marcoyannakis (Zehnmeter) 1:2
21. Millasson 2:2
22. A. Sefa 3:2
23. Marcoyannakis 3:3
24. Marcoyannakis (Wilhelm) 3:4
25. Doutaz 4:4
29. Patera (Florin) 4:5
30. Patera (Sanginés) 4:6
33. Gonzalez (Patera) 4:7
35. V. Sefa 5:7

Weiteres: Carulli hält Sechsmeter (31.)

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Florin, Wälty, Huber
Charrier (ohne Einsatz), Bodmer, Marcoyannakis, Patera, Gonzalez, Koetsuk

Mobulu ohne: Gomes (gesperrt), Schären (verletzt)

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