, Mobulu SFPL

Mobulu mit einer klaren Niederlage

Im Topspiel der Runde und der Neuauflage des letztjährigen Finals konnten sich die Gastgeber revanchieren und mit einem deutlichen 8:2 den nächsten Sieg einfahren.

Die letzte Niederlage von Mobulu in der Swiss Futsal Premier League ist lange her. Am 7. Dezember 2014 verlor der amtierende Schweizer Meister das letzte Mal. Danach folgten zehn Siege und zwei Unentschieden, und der damit verbundene Meistertitel. Genau elf Monate später geht die Serie zu Ende, am gleichen Ort, gegen denselben Gegner. Besonders speziell war die Partie für Fabian Sanginés und Durim Racaj. Sanginés ist einer der Mitgründer der AFM Futsal Maniacs (damals noch Wettingen Futsal) und auch Racaj war lange bei den Aargauern im Einsatz. Die beiden wurden vor dem Spiel vom Vorstand der Maniacs geehrt.

Eiskalt ausgekontert

Die Partie begann denkbar schlecht für die Gäste aus Bern. Nach fünf Minuten lag man schon 2:0 hinten, beide Tore fielen nach unnötigen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung. Trotzdem versuchte der Meister mit viel Ballbesitz und Geduld die starke Defensive der Wettinger zu knacken. Doch Durim Racaj und Evangelos Marcoyannakis scheiterten denkbar knapp. Ganz im Gegenteil der Gastgeber: Nach einem weiteren Ballverlust von Mobulu konnte Nationalspieler Salvatore Patera gar auf 3:0 erhöhen. Mit diesem Resultat gingen die beiden Mannschaft auch in die Halbzeitpause.

Frühe Vorentscheidung

Die zweite Halbzeit begann haargenau gleich wie die erste. Nach nur zwei Minuten folgte schon der nächste brandgefährliche Maniacs-Konter, Labinot Avdyli konnte auf 4:0 erhöhen. Die Vorentscheidung fiel zwei Minuten später, Patera traf erneut und konnte die Führung ausbauen. Danach folgten kaum mehr spielerische Highlights. Die Partie wurde härter und es folgten viele Fouls. Dies führte dazu, dass Rui Ferreira nach 29. Minuten frühzeitig duschen durfte. Nach einer Notbremse erblickte er die rote Karte des Schiedsrichters. Der Gastgeber konnte aber aus der zweiminütigen Überzahl nicht profitieren. Fünf Minuten vor Schluss sah auch Marco Facchinetti die rote Karte und musste das Spielfeld verlassen. Mobulu nahm sogar den Torhüter heraus und agierte in doppelter Überzahl, was sofort zum Anschlusstreffer führte. David Mühlemann konnte sich als Torschütze auszeichnen. Jener Mühlemann holte dann ein paar Sekunden später das sechste Foul heraus. Racaj verwandelte den fälligen Zehnmeter und verkürzte weiter. Doch an diesem Nachmittag war das Team von Ricardo Cardoso um einiges effizienter und nutzte jeden Fehler gnadenlos aus. So auch einige Ungenauigkeiten im Spiel mit Flying-Keeper und aus dem 5:2 wurde innerhalb von drei Minuten ein 8:2.

Am Sonntag empfängt Mobulu im heimischen Neufeld den letztjährigen Halbfinalgegner Lugano Pro Futsal. Spielbeginn ist um 17:30. Seid dabei und unterstützt uns, damit die drei Punkte im Neufeld bleiben!

Telegramm auf football.ch

AFM Futsal Maniacs - Mobulu Futsal Uni Bern 8:2 (3:0)

Tore:
3. Avdyli 1:0
5. A. Facchinetti 2:0
10. Patera 3:0
22. Avdyli 4:0
24. Patera 5:0
35. Mühlemann (Wilhelm) 5:1
36. Racaj (Zehnmeter) 5:2
36. Krause 6:2
39. Krause 7:2
39. Patera 8:2

Weiteres: Rote Karte Ferreira (Mobulu, 29.), Gelb-Rote Karte M. Facchinetti (Maniacs, 36.)

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Fernandez, Racaj, Marcoyannakis;
Felber (ohne Einsatz), Gogniat, Koetsuk, Brito, Ferreira, Mühlemann

Mobulu ohne: Dietrich (überzählig), Wälty (abwesend), Bodmer (verletzt)

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