, Mobulu SFPL

Knapper Auswärtssieg beim amtierenden Meister

Nach einer starken ersten Halbzeit (1:4) konnte Mobulu den Vorsprung verwalten und schliesslich mit 3:4 gegen den Meister aus Bulle gewinnen. Somit rücken alle Teams rund um den Playoff-Strich näher zusammen.

Es war der 9. Februar 2014. Mobulu verlor das Halbfinal-Rückspiel in der Salle Omnisport in Bulle mit 6:3 und der Traum von grossen Finale platzte. Dies war jedoch auch gleichzeitig das Ende einer Ära. Kaspar Burkhalter gab nach der Saison seinen Rücktritt als Coach bekannt. 3 Jahre lang leitete er die Geschicke der Mannschaft und musste sich leider mit einer bitteren Niederlage verabschieden. Wie es der Zufall wollte, war der etatmässige Coach Jörg Meinhardt an diesem Samstag abwesend und somit kehrte Burkhalter zurück auf die gleiche Bank, wo seine Trainerkarriere acht Monate zuvor mit einer Niederlage vermeintlich endete. Man sieht sich bekanntlich immer zweimal im Leben…

Frühe Führung

Anders als in den bisherigen Partien, startete Mobulu sehr konzentriert und diszipliniert in die Partie. Es waren erst drei Minuten gespielt, als David Mühlemann mit einem punktgenauen langen Ball Evangelos Marcoyannakis fand. Dieser nutzte die erste Chance des Spiels eiskalt aus und schoss das 0:1 für Mobulu. Bulle schien geschockt ob des frühen Rückstandes – zumal das Team bereits in der Vorwoche gegen die Futsal Minerva den Kürzeren zog. Dies nutzten die Berner weiterhin aus. Rui Ferreira führte einen Einkick schnell aus, die Abwehr schlief und Elia Wälty doppelte zum 0:2 nach. Es waren gerade einmal vier Minuten gespielt. Zwei Minuten später pennte die Abwehr der Mobulesen. Marcoyannakis konnte den Ball nicht aus der Gefahrenzone befreien und der letztjährige Torschützenkönig Filipe Silva verkürzte auf 1:2. Mobulu liess sich nicht beirren und stellte nur 120 Sekunden später den 2-Tore-Vorsprung wieder her. David Mühlemann zeigte bei dieser Szene sein ganzes Können. Zuerst holte er dank grossem Einsatz den verlorenen Ball wieder, liess ihn geschickt durch die Beine des Bulle-Spielers durch und mit einer Grätsche konnte er ihn gerade noch zu Mirko Wilhelm spielen. Der Captain zeigte sich kaltblütig und erzielte aus sechs Metern das 1:3. David Mühlemann krönte kurz vor der Halbzeit seine phänomenale Leistung mit seinem dritten Assist. Er liess drei Gegner hinter sich stehen und bediente Tobias Pulver am zweiten Pfosten, der nur noch einschieben musste. Somit ging Mobulu mit einem 1:4 in die Halbzeitpause.

Erneut eine schwache 2. Halbzeit

Wie schon mehrmals in dieser Saison, verlor der Gast in der zweiten Halbzeit den Faden: Trotz des eigenen Anspiels konnte Bulle nach sechs Sekunden durch einen schnell ausgeführten Einkick und einem Gewaltschuss von Pascal Francioli auf 2:4 verkürzen. Die Gastgeber waren somit wieder im Spiel. Doch Mobulu konnte sich wieder fangen und zeigte eine defensiv sehr disziplinierte Leistung an diesem Abend. Dies führte dazu, dass Bulle nur durch Weitschüsse gefährlich wurde. Mischa Felber wurde ein paar Mal gefordert, war aber stets zur Stelle. Kurz vor Schluss entschied sich das Heimteam den Torhüter rauszunehmen und durch einen fünften Feldspieler zu ersetzen. Diese Massnahme führte vier Minuten vor Schluss zum 3:4. Eine misslungene Befreiung fiel Filipe Silva vor die Füsse, der Torjäger liess sich nicht zwei Mal bitten und verkürzte mit seinem Saisontreffer Nummer 16. In der Folge war Bulle nicht mehr gefährlich, Mobulu war dem 3:5 näher als Bulle dem Ausgleich, doch Andri Rüegsegger und Marco Hurter scheiterten bei ihren Kontern. Somit konnte Mobulu einen wichtigen Auswärtssieg feiern. Besonders wichtig war dieser Sieg auch für Kaspar Burkhalter, der seine Trainerkarriere doch noch mit einem Sieg beenden konnte.

Nächsten Samstag kommt es zu einem sehr wichtigen Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze. Mobulu (5. Rang mit 13 Punkten) empfängt die Tabellennachbarn Futsal Löwen Zürich (6. Rang mit 12 Punkten) in der heimischen Neufeldhalle. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

Telegramm auf football.ch

Uni Futsal Team Bulle - Mobulu Futsal Uni Bern 3:4 (1:4)

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