, Mobulu SFPL

Glücklicher Punktgewinn in Zürich

Nach der langen Nationalmannschaftspause (an dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation für den historischen Einzug in die Hauptqualifikation) fand Mobulu nur sehr schwer zurück in ihr Spiel und vergab eine 1:4 Führung gegen die bis zum Schluss kämpfenden Löwen aus Zürich.

Voller Euphorie wollte man ins Jahr 2015 starten. Dabei war die Devise klar: Mindestens ein Punkt muss mit nach Bern genommen werden, um vor den Fünftplatzieren Füchsen aus Fribourg zu bleiben. Für den Gegner war das Spiel tabellarisch gesehen irrelevant. Das Erreichen der Playoffs war nicht mehr möglich, aber auch mit dem Abstieg hatten die Seefelder nichts zu tun. Und genau aus diesem Grund waren sie an diesem Abend sehr gefährlich. Sie konnten befreit aufspielen.

Nach 25 Sekunden musste das Spiel gleich wieder unterbrochen werden. Die Uhr funktionierte nicht und 15 lange Minuten vergingen, bis sie repariert wurde. Als es wieder weiter ging, war Mobulu nur physisch anwesend. Somit fand der fulminante Schuss von Andreas Yurich den Weg ins Tor. Jedoch konnten sich die Berner schnell fangen und zwei Tore innerhalb einer Minute erzielen. Zuerst staubte Mirko Wilhelm zum 1:1 ab, dann drehte Evangelos Marcoyannakis nach einem indirekten Freistoss das Spiel zugunsten von Mobulu. Nur zwei Minuten später markierte Andri Rüegsegger seinen zweiten Assist. Sein Pass fand Tobias Pulver, der auf 1:3 erhöhte. Danach zog sich der Gast weit zurück und überliess der Heimmannschaft das Spieldiktat. Bis zur Halbzeit fielen jedoch keine weiteren Tore.

Nach dem Seitenwechsel profitierte Rüegsegger von einem Fehlpass des Gegner, liess zwei Spieler aussteigen und traf zum 1:4. Wer nun dachte, das Spiel sei entschieden, irrte sich gewaltig. Durch die passive Spielweise der Mobulesen, wurden die Zürcher stärker und mutiger. Angetrieben durch Captain und Nationalspieler Henry Acosta wurden einige gefährliche Angriffe lanciert. Doch der eingewechselte Matthias Dietrich zeigte eine Topleistung und hielt zehn Minuten lang seinen Kasten sauber. Doch dann war es leider ein eigener Mann, der ihn bezwang. Ein unglücklicher Abpraller von David Mühlemann landete im eigenen Tor. Nur eine Minute später stand es plötzlich 3:4. Alper Urkay markierte mit einem Weitschuss den Anschlusstreffer. Mobulu wirkte wie geschockt und konnte kaum reagieren. Die Löwen pressten weiter und kamen schlussendlich zum verdienten Ausgleich. Francisco Costancio stand nach einem Doppelpass alleine vor Dietrich und hatte keine Mühe den Ausgleich zu erzielen. Zu allem Überfluss kassierte Andri Rüegsegger kurze Zeit später die zweite gelbe Karte aufgrund eines Wechselfehlers. Die drei tapferen Mobulesen hielten die zwei Minuten Unterzahl ohne Gegentor aus, ehe sich eine unglaublich spannende letzte Minute ereignete. Zuerst hatte Elia Wälty den Siegestreffer auf dem Fuss, doch sein Chip landete über der Latte. Im direkten Gegenzug war plötzlich Acosta alleine vor Dietrich, doch der Torwart gewann das Duell. Somit konnte Mobulu noch einmal kontern. Der Pass von Wälty fand Captain Wilhelm eine Sekunde vor Schluss. Sein Abschluss konnte jedoch von gegnerischen Torhüter geblockt werden.

Damit kommt es am nächsten Sonntag zu einem Finalspiel für Mobulu Futsal Uni Bern. Im Spiel gegen den Schweizermeister Uni Futsal Team Bulle muss ein Sieg her, um die Playoffs aus eigener Kraft erreichen zu können. Das Spiel findet am Sonntag, 1. Februar 2015 um 17:00 Uhr in der Neufeldhalle statt. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen.

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Futsal Löwen Zürich - Mobulu Futsal Uni Bern 4:4 (1:3)

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