, Mobulu SFPL

Ein geglückter Saisonstart und zahlreiche Premieren

Der Einstand von Jörg Meinhardt als Mobulu Coach ist geglückt. Dank einer taktisch disziplinierten Leistung gewinnt Mobulu Futsal das Auftaktspiel gegen Aufsteiger Lugano Pro Futsal mit 6:2.

Am Samstag eröffnete Gastgeber Mobulu Futsal Uni Bern in der Wankdorfhalle die Saison 2014/2015 gegen Lugano Pro Futsal. Dies war jedoch nicht die einzige Premiere an diesem Abend. Der Aufsteiger Lugano feierte zugleich seine Premiere in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Nach einer grandiosen Saison in der Nationalliga A (9 Siege, 1 Unentschieden) verpflichteten die Tessiner für das Abenteuer Premier League zahlreiche neue Spieler. Die dritte Premiere war der Einstand von Jörg Meinhardt als Cheftrainer bei Mobulu. Er übernahm im Sommer den Job von Kaspar Burkhalter, welcher am Samstag für Premiere Nummer vier verantwortlich war. Nach drei Jahren auf der Bank als Trainer, schnürte der 35-jährige noch einmal seine Futsalschuhe und gab sein Debüt in der Swiss Futsal Premier League. Neben den zahlreichen Premieren gab es aber auch zwei wichtige Comebacks. Nationaltorwart Mischa Felber kehrte nach vier Jahren zurück zu seinem Stammverein, wo er gleich mit einigen Glanztaten seine Klasse unter Beweis stellen konnte. Für das zweite Comeback war David Mühlemann zuständig. Nach einem Jahr Abstinenz zeigte der Dribbelkönig, dass er in Jakarta (Indonesien) das Futsalspielen nicht verlernt hat und krönte seine starke Leistung mit zwei Toren.

Gut reagiert auf frühen Rückstand

Mobulu begann stark, jedoch waren es die Gäste aus dem Tessin, die den ersten Treffer der Saison verzeichneten. Admir Batlak war es, der in der 3. Minuten einen langen Ball aus der Abwehr per Drop-Kick zur 0:1 Führung traf. Mobulu liess sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und zeigte eine kämpferisch starke Leistung. Dies wurde in der 10. Minute belohnt, als sich Tobias Pulver den Ball erkämpfte und nach einer Kombination mit Rui Ferreira den Ball an die Latte knallte. Dewin Heiniger stand jedoch goldrichtig im Strafraum, reagierte blitzschnell und erzielte mit einer Grätsche den Ausgleich. Keine Minute später gewann Pascal Bodmer einen wichtigen Zweikampf in der Defensive und lancierte den Konter. Evangelos Marcoyannakis und Elia Wälty liessen mit einem indirekten Doppelpass zwei Verteidiger stehen und Marcoyannakis traf eiskalt zum Führungstreffer für Mobulu. Danach gestalteten die Teams das Spiel ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten gefährliche Aktionen. Vor allem Elia Wälty kam zu einigen Abschlüssen, konnte aber seine starke Leistung nicht mit einem Tor belohnen. Auf der anderen Seite bewies sich Mischa Felber als sicherer Wert im Kasten von Mobulu.

Rui Ferreira mit Traumtor

Die zweite Halbzeit konnte für Mobulu gar nicht besser beginnen, Rui Ferreira fing einen schlechten Pass der Tessiner ab und konnte nach 10 Sekunden in der zweiten Hälfte die Führung für Mobulu ausbauen. Danach startete eine Druckphase von Lugano. Ein sehr hohes Pressing führte zu vielen Ballverlusten bei Mobulu. Doch es war Mobulu mit der nächsten gefährlichen Aktion. Ein Schuss von David Mühlemann in der 25. Minute konnte vom Lugano-Torwart nicht gehalten werden und der Ball kullerte ins Tor. 3 Minuten später folgte die Aktion des Tages. Elia Wälty konnte sich mit einem hohen Ball aus dem Pressing befreien, Rui Ferreira verarbeitete den Ball gekonnt mit der Brust und legte ihn auf Wälty zurück. Dieser spielte ihn direkt wieder auf Ferreira, der den heraus stürmenden Torwart sah und mit einem Chip aus ca. 15 Meter düpierte. Lugano warf nun alles nach vorne und versuchte mit einem 5. Feldspieler wieder ins Spiel zu kommen. Diese Gelegenheit nutzte David Mühlemann aus, der mit einem Schuss von der Mittellinie zum 6:1 ins leere Tor traf. Danach wurde Mischa Felber durch Matthias Dietrich ersetzt, der gleich Sekunden nach seiner Einwechslung geprüft wurde und den Kasten sauber hielt. Eine Minute vor Schluss musste aber auch er sich geschlagen geben, als Miquel Angel Carrion zum 6:2 Entstand traf. Dies war der Schlusspunkt eines sehr fairen Spiels (keine einzige gelbe Karte!).

Nächsten Samstag geht es gleich mit einem Kracher weiter, Vizemeister Minerva (gewann das erste Spiel gegen Uetendorf mit 8:4) empfängt Mobulu zum Berner Derby in der Wankdorfhalle um 20.00 Uhr.

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern – Lugano Pro Futsal 6:2 (2:1)

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