, Mobulu SFPL

Dramatische Endphase mit bitterem Ende für Mobulu

Der Fluch bleibt bestehen, Mobulu kann weiterhin nicht in Zürich gewinnen. Dabei lagen die Berner 50 Sekunden vor Ende mit 2:3 in Führung, doch das Heimteam schaffte die Wende und bleibt damit ungeschlagen – in dieser Saison sowie auch zu Hause im direkten Vergleich gegen Mobulu.

Salvatore Patera kehrte nach seiner Krankheit wieder zurück in den Kader der Gäste, während beim Heimteam zum ersten Mal der Neuzugang von den AFM Futsal Maniacs Gabriel Guedes zwischen den Pfosten stand.

Löwen mit der frühen Führung

Obwohl Mobulu sehr gut ins Spiel startete, waren es die Gastgeber die nach nur drei Minuten das erste Tor der Partie schossen. Muhamet Ramadani stand ganz alleine am zweiten Pfosten und musste nur noch einschieben. Danach übernahm das Team von Javier Fernandez wieder die Spielkontrolle und liess den Ball laufen. Die erste gute Kombination führte dann auch gleich zu einer gefährlichen Chance, Fabian Florin tankte sich über links durch und schoss auf das Tor, Guedes liess den Ball nach vorne abprallen, doch er konnte den Nachschuss von Patera noch zum Eckstoss lenken. Die Löwen konnten sich oft nur durch lange Bälle Chancen erarbeiten, aber auch durch individuelle Aktionen des stark aufspielenden Fadil Goli. Sechs Minuten vor der Halbzeit folgte die bisher dickste Möglichkeit zum Ausgleich. Evangelos Marcoyannakis legte auf Elia Wälty auf, doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Guedes. Der mehr als verdiente Ausgleich fiel dann etwa eine Minute später. Florin zog aus zehn Metern ab und liess Guedes diesmal keine Chance. Zwei Minuten vor Schluss war es wieder einmal so weit, Mobulus sechstes Foul war Tatsache. Doch nach dem Spiel gegen Silva (wir erinnern uns an vier verschossene bzw. von Fabian Sanginés gehaltene Zehnmeter) war der psychologische Vorteil natürlich auf der Seite des Nationaltorwarts. Dies bekam Yuri Steffen zu spüren, als er gegen seinen ehemaligen Teamkollegen antrat (beide spielten in der Vergangenheit zusammen bei den Futsal Maniacs) und aus Furcht den Ball neben den Pfosten setzte. Kurz darauf lief Wälty alleine auf Guedes zu und hatte den Führungstreffer auf dem Fuss, doch auch er verzog deutlich. Dreissig Sekunden vor der Halbzeit folgte der nächste Zehnmeter, doch Sanginés blieb wieder Sieger – dieses Mal gegen Goli. Somit blieb das Spiel Unentschieden zur Halbzeit.

Spektakuläre Schlussphase

Kurz nach der Pause spielte sich Mobulu weitere Chancen heraus, doch Marcoyannakis und Wälty verpassten es die Führung zu erzielen. Auf der anderen Seite wurde Sanginés von John Osso geprüft, doch es blieb weiter beim 1:1. Ein kleiner Aufreger folgte in der 24. Minute, als Mirko Wilhelm nach einer überragenden Kombination alleine vor Guedes auftauchte und dessen Handspiel ausserhalb des Strafraumes nur mit der gelben Karte sanktioniert wurde. Patera verfehlte beim darauffolgenden Freistoss nur knapp das Tor. Völlig entgegen dem Spielverlauf folgte nach einem Eckstoss nur zwei Minuten später das 2:1 für die Zürcher. Goli liess sich in die Torschützenliste eintragen. Die Panther erhöhten nun den Rhythmus und kamen weiterhin zu gefährlichen Chancen, doch Guedes hielt die Führung für seine Löwen fest in den Händen, so auch nach 30 Minuten, als Marcoyannakis alleine vor ihm auftauchte. Viel Pech hatte Isaac Taboada ein paar Minuten später, als sein Schuss beide Pfosten traf, doch Marcoyannakis konnte gerade so den Ball noch treffen und zu Kiatbodin Koetsuk lenken, der den Ausgleich erzielte. Eine Minute vor Schluss folgte das sechste Foulspiel vom Gastgeber und Marcoyannakis versenkte den fälligen Zehnmeter via Pfosten zum 2:3. Der vermeintliche Siegestreffer? Leider nicht, nur der Anfang einer katastrophalen Schlussminute für die Berner. Gleich nach Wiederanpfiff startete das Team von Ricardo Cardoso mit dem Flying-Keeper und wurde nur ein paar Sekunden später mit dem Ausgleich durch Micael Ferras belohnt. Acht Sekunden vor Schluss folgte der endgültige Todesstoss für Mobulu als Arnau Barrera gar das 4:3 schoss und die Partie damit drehte.

Nach drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen folgt nun endlich das erste Heimspiel von Mobulu Futsal Uni Bern! Am Samstag 8. Oktober wird der Meister von 2014 Uni Futsal Team Bulle in der heimischen Neufeldhalle empfangen. Seid dabei beim ersten Heimspiel der Saison, die Organisatoren haben sich einige Überraschungen ausgedacht, sodass das Futsalspiel zu einer grossartigen Party wird! Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Als Einstimmung spielt die zweite Mannschaft von Mobulu ihr erstes Testspiel gegen Olympique Basel ab 15:30 Uhr.

Telegramm auf football.ch

Futsal Löwen Zürch - Mobulu Futsal Uni Bern 4:3 (1:1)

Tore:
3. Ramadani 1:0
16. Florin 1:1
26. Goli 2:1
34. Koetsuk (Marcoyannakis) 2:2
39. Marcoyannakis (Zehnmeter) 2:3
39. Ferras 3:3
39. Barrera 4:3

Weiteres : Steffen verschiesst Zehnmeter (18.), Sanginés hält Zehnmeter (19.)

Mobulu Futsal:
Sanginés; Wilhelm, Koetsuk, Huber, Marcoyannakis
Kölle (ohne Einsatz), Wälty, Gomes, Patera, Taboada, Florin

Mobulu ohne: Bodmer (abwesend), Schären (verletzt)

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