, Mobulu SFPL

Die Heimserie geht weiter

Vier Heimspiele, vier Siege. So lautet die Bilanz von Mobulu in der Unisporthalle Neufeld. Auch der letztjährige Halbfinalgegner Lugano konnte nichts daran ändern, obwohl die Tessiner bis sieben Minuten vor Spielende in Führung lagen.

Die Devise nach der hohen Pleite eine Woche zuvor war klar: Eine Reaktion zeigen. Die Vorzeichen standen gut, gegen die Mitkonkurrenten um einen Playoff-Platz Lugano Pro Futsal gab es in beiden Heimspielen in der letzten Saison einen Sieg. In der Tabelle trennten die beiden Team vor Spielbeginn nur drei Punkte.

Torreicher Beginn

Kaum zwei Minuten gespielt, stand es schon 1:1. Der Einkick von David Mühlemann wurde vom ehemaligen französischen Nationalspieler Admir Batlak unglücklich abgelenkt und somit ging der Gastgeber in Führung. Danach ergriffen die Gäste eine ungewöhnliche Massnahme. Torwart Ramon Consoli sprintete über das ganze Feld und machte den Flying-Goalie, und das nach nur einer Minute. Überrascht von dieser Vorgehensweise, stand das Heimteam nicht ganz sicher und eben dieser Consoli glich nach einer Vorarbeit von Pietro Federico aus. Lugano fand Gefallen am 5 vs. 4 und liess somit minutenlang den Ball laufen.. Als dann ein paar Minuten in Gleichzahl zu mehreren Mobulu-Chancen führten, wich Lugano wieder zur Ballhalten-Taktik aus und liess sogar so die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit runterlaufen, ohne auch nur einen einzigen Angriff zu starten.

Späte Wende

Dieses Mal dauerte es nur 13 Sekunden bis zum ersten Tor der zweiten Halbzeit. Captain Daniel Mohorovic marschierte durch und sein abgelenkter Schuss führte zum 1:2 für die Gäste. Mobulu liess sich nicht beeindrucken und übernahm die Spielkontrolle. Doch es dauerte bis zur 33. Minuten bis das Team von Alex Lötscher belohnt wurde. Nach einem Konter über Mirko Wilhelm und Evangelos Marcoyannakis kam erstgenannter zum Abschluss, doch Rida Eddasouli blockte den Schuss mit seinem Oberarm. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Penaltypunkt. Marcoyannakis bezwang seinen Nationalmannschaftskollegen Consoli und die Partie war wieder ausgeglichen. Lugano war offensichtlich zufrieden mit dem einen Punkt und griff wieder zur Überzahltaktik zurück. Doch Mobulu hielt eine Antwort bereit. Dank starkem Pressing konnte Durim Racaj den Ball gegnerischen Strafraum erobern. Marcoyannakis nutzte die Vorlage und schob ins leere Tor ein. Für die letzten vier Minuten war dann bei Mobulu Ballhalten angesagt und ohne gross in Bedrängnis zu kommen wurde die Führung über die Zeit gebracht.

Am Sonntag kommt es zum grossen Berner Derby. Der verlustpunktlose Leader Minerva empfängt den Tabellenzweiten Mobulu in der Weissensteinhalle. Seid dabei bei diesem Futsalspektakel. Anpfiff ist um 16:30.

Telegramm auf football.ch

Mobulu Futsal Uni Bern - Lugano Pro Futsal 3:2 (1:1)

Tore:
1. Eigentor (Batlak) 1:0
2. Consoli 1:1
21. Mohorovic 1:2
33. Marcoyannakis (Sechsmeter) 2:2
36. Marcoyannakis (Racaj) 3:2

Mobulu Futsal:
Felber; Wilhelm, Fernandez, Racaj, Marcoyannakis;
Sanginés (ohne Einsatz), Gogniat, Koetsuk, Mühlemann, Medina, Huber (ohne Einsatz)

Mobulu ohne: Dietrich (überzählig), Wälty (abwesend), Bodmer (verletzt)

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Sonntag, 16. Dezember 2018 10.00

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