Spielberichte
8.2.09 Mobulu Futsal UNI Bern - FC Seefeld ZH
Für Mobulu Bern bedeuteten die Viertelfinals in der Futsal-Schweizermeisterschaft Endstation. Schweizermeister Seefeld Zürich war zu stark, die eigene Leistung insgesamt zu schwach.
Mobulu Bern startete verhalten ins Spiel. Vom Selbstvertrauen der letzten Wochen war wenig spürbar. Viele Abspielfehler und unerklärliche Abstimmungsprobleme in der Defensive ermöglichten Zürich Seefeld rasch eine 3:0-Führung.
Dann drehten die Berner auf und kamen zu Chancen. Als David Mühlemann den Anschluss zum 1:3 markierte, war das Spiel wieder offen. Die ballsicheren Zürcher verwalteten den Vorsprung mit etwas Glück und Können bis in die Halbzeit.
„Wir müssen unsere Abspielfehler reduzieren und den Gegner früh unter Druck setzen“, gab Spielertrainer Kaspar Burkhalter die Marschroute für die zweite Hälfte bekannt. Die Hoffnungen der aufopfernd kämpfenden Berner wurden rasch geknickt. In regelmässigen Abständen skorten die Zürcher. Die Mobulu-Abwehr machte dabei nicht immer eine vorteilhafte Figur.
Trotzdem gaben die Berner nie auf, ersetzen fünf Minuten vor Schluss Torhüter Mischa Felber durch einen fünften Feldspieler. Zu mehr als Resultatkosmetik reichte der Schlusseffort jedoch nicht. «Es ist bitter, so auszuscheiden», sagte Keeper Felber, der für einmal sein Team nicht im Spiel halten konnte. «Wir haben zwar gegen einen starken Gegner verloren, konnten aber leider unser Potenzial nie ausschöpfen.»
Matchtelgramm
Bern. – 250 Zuschauer.
Tore: 4. 0:1, 7. 0:2, 10. 0:3, 17. Mühlemann (Thevarajah) 1:3; 24. 1:4, 26. 1:5, 28. Giger (Probst) 2:5, 35. 2:6, 36. 2:7, 37. Thevarajah (Mühlemann) 3:7. 37. Mühlemann (Thevarajah) 4:7, 39. 4:8.
Mobulu Bern: Felber; J. Tschan, Imesch; Bodmer, Thevarajah, Dinis, Probst; K. Burkhalter, Mühlemann; Giger; Kälin; Heri.
Bemerkungen: Mobulu ohne D. Tschan und H. Burkhalter (beide rekonvaleszent).
25.1.09 NK Tomislavgrad Bern - Mobulu Futsal UNI Bern
Mobulu Bern fegte NK Tomislavgrad Bern im Derby 15:5 vom Platz. Das Team ist gerüstet für die Viertelfinals in der Futsal-Schweizermeisterschaft gegen Seefeld Zürich.
Mobulu Bern ging das sportlich bedeutungslose Spiel – beide Teams waren schon vor der Partie für die Viertelfinals qualifiziert – äusserst inspiriert an. Bereits weit in der gegnerischen Platzhälfte setzten sie die Spieler von NK Tomislavgrad unter Druck und schalteten bei Ballgewinn blitzschnell auf Offensive.
Nach zehn Minuten lag Mobulu bereits 3:0 in Front und steuerte einen ungefährdeten Sieg entgegen. Dann riss aber der Faden. Hochkarätige Chancen wurden im Multipack vergeben und in der Defensive schlichen sich Fehler ein. Zudem hatte das Team Foulprobleme. Zur Pause stand das Berner Derby auf des Messers Schneide.
In der Pause nahm sich Mobulu-Spielertrainer Kaspar Burkhalter sein Team zur Brust. «Wir müssen wieder zu unseren Stärken finden und die Ballverluste minimieren.» Seine Ansprache trug Früchte. Mobulu kam wie verwandelt aus der Kabine und zog innerhalb von fünf Minuten auf 8:2 davon.
Damit war das Spiel entschieden und die restlichen Tore noch Zugabe. In zwei Wochen trifft Mobulu im Viertelfinal auf Seefeld Zürich, ein Team, an welches die Berner keine besonders guten Erinnerungen haben, scheiterten sie doch in den letzten zwei Jahren jeweils an den Zürchern.
Matchtelegramm
Villars-sur-Glâne. – 80 Zuschauer.
Tore: 2. Thevarajah (Tschan) 0:1, 4. Imesch (Probst) 0:2, 9. Imesch (Thevarajah) 0:3, 11. 1:3, 13. 2:3; 22. Imesch (Probst) 2:4, 22. Bodmer (Mühlemann) 2:5, 22. Bodmer 2:6, 24. Mühlemann 2:7, 25. Thevarajah (Mühlemann) 2:8, 27. 3:8, 27. Thevarajah (Bodmer) 3:9, 28. 4:9, 31. Thevarajah (Bodmer) 4:10, 34. Mühlemann (Thevarajah) 4:11, 35. Thevarajah (Tschan) 4:12, 36. 5:12, 36. Tschan (Mühlemann) 5:13, 37. Thevarajah (Imesch) 5:14, 40. Thevarajah (Probst).
Mobulu Bern: Felber/Leu; J. Tschan, Imesch; Bodmer, Thevarajah, Wilhelm, Probst; K. Burkhalter, Mühlemann; Kälin.
Bemerkungen: Mobulu ohne Dinis und Giger (beide verletzt), Heri (krank) sowie D. Tschan und H. Burkhalter (beide rekonvaleszent).
18.1.09 Mobulu - FC Peseux Comète
Mobulu Bern hat sich dank eines 10:4-Sieges für die Playoffs der Futsal-Schweizermeisterschaft qualifiziert. Als fünffacher Torschütze konnte sich Ronny Giger feiern lassen.
«Das Resultat widerspiegelt nicht die tatsächlichen Kräfteverhältnisse», sagte Verteidiger Jonas Tschan zur Pause. Das deutliche Verdikt von 4:0 liess zwar einen souveränen Auftritt der Berner vermuten. Dem war aber nicht so. Das abstiegsbedrohte Peseux wusste sich geschickt zu verteidigen.
Die Berner hatten Mühe, den Abwehrriegel zu knacken. Nachdem Pascal Bodmer das Skore eröffnet hatte und kurze Zeit später Spielertrainer Kaspar Burkhalter den Ball nach einer schnellen Passfolge über mehrere Stationen über die Linie drücken konnte, war der Bann aber gebrochen.
In der zweiten Hälfte verstärkte Peseux die Offensivbemühungen. Die Änderung der taktischen Ausrichtung hatte zur Folge, dass die Mobulu-Akteure vermehrt Platz für ihre Konterangriffe vorfanden. Insbesondere Ronny Giger zeichnete sich dabei als cooler Vollstrecker aus und netzte fünf Mal ein, bevor er kurz vor Schluss nach einer rüden Attacke des Peseux-Keepers mit einer Bänderverletzung ausscheiden musste.
Nach dem sechsten Spiel ohne Niederlage hat Mobulu Bern das erste Saisonziel erreicht: die Qualifikation für die Playoffs. «Im abschliessenden Derby gegen NK Tomislavgrad Bern vom kommenden Sonntag geht es darum, die Position fürs Viertelfinale zu verbessern», sagte Spielertrainer Burkhalter, «und wir wollen ungeschlagen bleiben.»
Matchtelegramm
Lausanne. – 60 Zuschauer.
Tore: 12. Bodmer (Imesch) 0:1, 14. K. Burkhalter (Probst) 0:2, 16. Giger (Heri) 0:3, 18. Probst (Foulpenalty) 0:4; 24. Giger (Bodmer) 0:5, 28. Imesch 0:6, 32. 1:6, 33. Giger (K. Burkhalter) 1:7, 34. 2:7, 35. Probst (Dinis) 2:8, 36. Giger(10m) 2:9. 39. 3:9. 39.(10m) 4:9, 40. Giger (Thevarajah) 4:10.
Mobulu Bern: Leu (39. Felber); J. Tschan, Imesch; Bodmer, Dinis, Giger, Probst; Thevarajah, K. Burkhalter; Heri, Kälin.
Bemerkungen: Mobulu ohne Mühlemann (verletzt), D. Tschan und H. Burkhalter (beide rekonvaleszent).
11.1.09 Mobulu - Lausanne FC
Auch im fünften Spiel der Futsal-Schweizermeisterschaft bleibt Mobulu Bern ungeschlagen. Gegen das Schlusslicht Lausanne setzten sich die Berner mühelos 7:3 (3:2) durch.
Das Spiel begann denkbar schlecht. Der Minutenzeiger hatte noch keine Umdrehung hinter sich, als Lausanne nach einem Berner Fehlpass 1:0 in Führung ging. Dann drehte Mobulu aber auf. Im Minutentakt spielten sie sich dank schnellem Kombinationsspiel günstigste Abschlussgelegenheiten heraus, scheiterten aber zu oft am Torhüter oder am Gebälk. Deshalb gingen die Berner nur mit einer knappen 3:2-Führung in die Pause.
In der 15-minütigen Unterbrechung fand Spielertrainer Kaspar Burkhalter die richtigen Worte. Die Mobulu-Akteure drückten Lausanne weit in die eigene Platzhäfte. Nach dem 4:2 durch Bruno Dinis schraubten sie das Skore in regelmässigen Abständen in die Höhe. Erst als Mobulu in der Gewissheit des sicheren Sieges etwas nachliess, kamen die Lausanner noch zu einigen Einschussmöglichkeiten, die Keeper Mischa Felber aber mehrheitlich vereitelte.
Fünf Spiele, elf Punkte, zweiter Zwischenrang: Die Mobulu-Bilanz lässt sich sehen, trotzdem drückt Spielertrainer Burkhalter auf die Euphoriebremse. «Wir haben noch nichts erreicht.» Dank der guten Leistungen sei die Tür zum Viertelfinal nun weit offen. «Jetzt müssen wir aber noch durchschreiten», so Burkhalter.
Matchtelegramm
Genf. – 20 Zuschauer.
Tore: 1. 1:0, 2. K. Burkhalter (Dinis) 1:1, 7. Thevarajah (Probst) 1:2, 9. Thevarajah (Mühlemann) 1:3, 15. 2:3; 25. Dinis (Mühlemann) 2:4, 31. Imesch 2:5, 33. Probst (Dinis) 2:6, 37. K. Burkhalter(Thevarajah) 2:7, 38. 3:7.
Mobulu Bern: Felber; J. Tschan, Imesch; Thevarajah, Dinis, Heri, Probst; Mühlemann, K. Burkhalter; Bodmer.
Bemerkungen: Mobulu ohne Leu (Ersatz), Giger (verletzt), Kälin (NLB), D. Tschan und H. Burkhalter (beide rekonvaleszent).
14.12.08 Mobulu - Cosmos Genève
Mit einer rührenden Schweigeminute für den am letzten Donnerstag verstorbenen Matthias Bernhard besannen sich die Berner, für wen es zu kämpfen galt: Die Trauer für vierzig Minuten in Energie umwandeln und für das ehemalige Teammitglied die drei Punkte einfahren. Die Anspannung in der Spielvorbereitung war spürbar - wie sich das auf die Leistung auswirken würde, konnte niemand vorhersagen. Konzentriert und mit viel Herz startete Mobulu Futsal in die Partie und konnte durch den Kapitän Mike Imesch nach weniger als einer Minute den Führungstreffer bejubeln. Viele erahnten bereits den ersten deutlichen Meisterschaftssieg seit dem 44-2 gegen Ecublens vor zwei Jahren. Cosmos Genf antwortete aber mit dem postwendenden Ausgleich. Die Mobulesen liessen sich von diesem Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen und konnten sich bis zur Halbzeit mit teilweise sehr schönen Kombinationen einen beruhigenden 8-1 Vorsprung erarbeiten. Kreative Offensivaktionen, konsequente Defensivarbeit und ein stilsicherer Jonas Leu im Tor der Berner waren die Schlüssel zu diesem klaren Halbzeitergebnis. Das agressive Pressing weiter zu führen, ohne dabei sechs Fouls zu begehen, war die Vorgabe von Trainer Burkhalter während des Pausentees. Während der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte klappte dies vorzüglich. Der kurz vor der Pausensirene für den angeschlagenen Ronny Giger eingewechselte Theravajah fügte sich nahtlos in das engagierte Berner Spiel ein und konnte sich einige Skorerpunkte sichern. Beim Stand von 11-1 kam es zu einem weiteren Wechsel bei Mobulu Futsal. Unbemerkt von Sicherheitsmann Schmiddel zog sich der Schlendrian ein weisses Spielershirt über. Er schaffte es binnen weniger Minuten, mit Fehlpässen und unverständlichen Abstimmungsfehlern, die Mobulu-Organisation über den Haufen zu werfen und ermöglichte so den Genfern drei weitere Treffer zu erzielen. Im darauf folgenden und bitter nötigen Time-Out wurde der Schlendrian mit einem heftigen Tritt von Schmiddel der Halle verwiesen und vereinbart, die zweite Hälfte ebenfalls siegreich abzuschliessen. Das erforderliche Tor erzielte Heri nach einer weiteren gelungenen Kombination. Mit acht Punkten nach vier Spielen ist Mobulu Futsal UNI Bern als einziges Team der Nationalliga A (Ost und West) noch ungeschlagen und hat zudem am wenigsten Gegentore erhalten. Nun gilt es sich am nächsten Freitag vom ehemaligen Teammitglied Matthias Bernhard zu verabschieden. Auf physischer Ebene. Wir haben in dieser Saison noch einiges vor: Mit ihm im Herzen.
Bericht für BZ:
Mobulu Bern mit Kantersieg
Mobulu Bern bleibt in der Futsal-Schweizermeisterschaft auch nach dem vierten Spiel ungeschlagen. Die Berner fegten Cosmos Genf 12:4 vom Platz.
Nach dem ärgerlichen Punktverlust vor Wochenfrist gegen Lusitanos hatten die Berner etwas gutzumachen. Sie legten denn auch los wie die Feuerwehr. Bereits nach etwas mehr als einer Minute zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Michal Imesch hatte eine feine Kombination emotionslos abgeschlossen.
Auch der kurzzeitige Ausgleich der Genfer brachte Mobulu nicht aus dem Rhythmus. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Genfer. Bis zur Pause bauten die Berner das Skore auf 8:1 aus. „Das war etwas vom Besten, was ich von meinem Team bisher gesehen habe“, sagte Mobulu-Spielertrainer Kaspar Burkhalter, der krankheitsbedingt für einmal die Fussballschuhe nicht binden konnte.
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Berner verwalteten den Vorsprung souverän, hätten das Resultat bei grösserer Entschlossenheit noch mehr in die Höhe schrauben können. Die Genfer ihrerseits waren bestrebt, das Ausmass der Niederlage in Grenzen zu halten.
Mit acht Punkten aus vier Spielen geht Mobulu Bern nun als Dritter in die Weihnachtspause. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage für eine Playoff-Teilnahme geschaffen“, sagte Burkhalter nach dem Spiel, „mehr aber auch nicht“.
Matchtelegramm:
Cosmos Genf – Mobulu Bern 4:12 (1:8)
Salle Omnisports Bulle. – 60 Zuschauer.
Tore: 2. Imesch (Probst) 0:1. 4. 1:1. 5. Dinis (Mühlemann) 1:2. 6. Mühlemann 1:3. 10. J. Tschan 1:4. 13. Heri 1:5. 15. Mühlemann (Probst) 1:6. 17. Heri (Bodmer) 1:7. 18. Probst (Dinis) 1:8. 26. Thevarajah (Mühlemann) 1:9. 31. Mühlemann (Bodmer) 1:10. 33. Thevarajah 1:11. 34. 2:11. 34. 3:11. 38. 4:11. 39. Heri (Dinis) 4:12.
Mobulu Bern: Leu; J. Tschan, Imesch; Giger(ab 19. Thevarajah), Dinis, Bodmer, Probst; Mühlemann, Heri.
Bemerkungen: Mobulu ohne Felber (gesperrt),K. Burkhalter (krank), Kälin (NLB), D. Tschan und H. Burkhalter (beide rekonvaleszent). Trauerminute vor dem Spiel für den verstorbenen Mobulu-Spieler Matthias Bernhard.
7.12.08 Mobulu - Lusitanos Futsal
Mobulu Bern verspielte in der Futsal-Schweizermeisterschaft gegen Aufsteiger Lusitanos zweimal eine Zwei-Tore-Führung und musste sich schliesslich mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.
Ganz am Schluss stand das Spiel auf des Messers Schneide. Sowohl das von den Heimfans frenetisch unterstützte Lusitanos als auch Mobulu Bern suchten in den letzten Minuten das Heil in der Offensive. Schliesslich landete aber keines der Teams mehr den Lucky Punch.
Die Berner waren insgesamt gut ins Spiel gekommen. Sie setzten den Gegner mit aggressivem Pressing bereits früh unter Druck und kamen mehrfach in gute Abschlusspositionen. In der 10. Minute eröffnete Bruno Dinis mittels Abpraller das Skore.
Der gleiche Dinis stellte die Verteidiger mit seinen Dribblings immer wieder vor herausfordernde Aufgaben. Einer dieser Aufgaben waren sie kurz vor der Halbzeit nicht gewachsen und Dinis schob ein – 0:2.
Rote Karte für Geburtstagskind
Kurz nach der Pause musste Mobulu-Keeper Mischa Felber ein erstes Mal hinter sich greifen, doch nur kurze Zeit später stellte Dinis den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Mobulu steuerte einem Sieg entgegen, als David Mühlemann den Ball vertändelte und sich Geburtstagskind Felber genötigt sah, den heranstürmenden Lusitanos-Spieler zu foulen. Die Konsequenz: rote Karte und Penalty.
«Die umstrittene rote Karte hat uns aus dem Konzept gebracht», analysierte Mobulu-Captain Mike Imesch nach dem Spiel. In der Tat verloren die bis anhin stilsicheren Berner den Faden, obwohl sie sowohl den Penalty als auch die nachfolgende Zwei-Minuten-Strafe unbeschadet überstanden. Zwei Unachtsamkeiten führten schliesslich innerhalb einer Minute zum 3:3-Ausgleich.
Matchtelegramm
Lusitanos – Mobulu Bern 3:3 (0:2)
La Chaux-de-Fonds. – 80 Zuschauer
Tore: 10. Dinis 0:1, 20. Dinis 0:2; 22. 1:2, 26. Dinis 1:3, 33. 2:3, 33. 3:3.
Mobulu Bern: Felber(ab 30. Leu); J. Tschan, Imesch; Giger, Dinis, Thevarajah, Probst; Mühlemann, K. Burkhalter, Heri.
Abwesend: Bodmer, D. Tschan, Kälin, H. Burkhalter.
30.11.08 Mobulu - Uni Futsal Team Bulle
"Heimspiel in Le Locle!" - und das nicht nur wegen des mitgereisten Mobulu-Capos Schmiddel. An das traditionell verschneite Jura-Städtchen nahe der Französischen Grenze hat Mobulu Futsal nur die besten Erinnerungen. Im Gegensatz zur heimischen Unisporthalle - wo man dreimal Unentschieden spielte - gelangen bei den bisherigen drei Auftritten in Le Locle eben so viele Siege. Das gute Zeitmanagement ermöglichte eine ruhige und konzentrierte Matchvorbereitung. Dass gegen das traditionell sehr dynamisch agierende und gut organisierte Uni Futsal Team Bulle jeder Fehler eiskalt bestraft wird, wussten die Berner nicht erst seit dem 11:3 Bulles gegen Lusitanos vom vergangenen Sonntag. Mobulu Futsal gelang es zu Beginn ausgezeichnet, die Angriffe der Freiburger zu unterbinden und konnte regelmässig selbst offensive Akzente setzen. Nach einem präzisen Auswurf landete der Ball via Pivot Kaspar Burkhalter und Flügel Ronny Giger bei Bruno Dinis, welcher die Chance nutzen konnte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war es erneut Dinis, der von einem Missverständnis in der gegnerischen Defensive profitierte und zum 2:1 einschiessen konnte. Anfangs zweiter Halbzeit geschah genau das, was man auf Berner Seite unbedingt verhindern wollte. Nach einem ärgerlichen Ballverlust in der Offensive konnte Bulle einen 2-1 Konter fahren und diesen zum 2:2 verwerten. Mobulu Futsal bewahrte aber die Ruhe und konnte wenig später die erneute Führung bejubeln. Ronny Giger konnte freigespielt werden und schloss eiskalt ab. Als Jonas Tschan mit einem präzisen Flachschuss zum 4:2 traf, rückte der Sieg immer mehr in Greifweite. Bulle entschied sich bereits fünf Minuten vor Schluss den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler zu ersetzen. Bulle beherrscht das Überzahlspiel und so verwundert es nicht, dass es in den letzten Minuten einige heikle Situationen zu überstehen galt. Mobulu Futsal konnte sich aber erneut auf einen starken Torhüter verlassen, der die gegnerischen Angreifer in dieser hektischen Schlussphase verzweifeln liess. Zudem zeigten sich die Berner von der effizienten Seite und konnten mit den sich ergebenden Kontern die spielentscheidenden Treffer fünf, sechs und sieben erzielen. Die letzten Sekunden wurden von einer Heerschar aus dem Nichts aufgetauchter Fans herunter gezählt. Angefeuert vom unermüdlichen Capo Schmiddel gab es schliesslich noch eine emotionale Welle mit den jungen Supportern. "Heimspiel in Le Locle, wir haben Heimspiel in Le Locle!"
Matchtelegramm
Le Locle, 40 Zuschauer.
Tore: Dinis(Giger) 1:0, 1:1, 2:1 Dinis; 2:2, 3:2 Giger(Dinis), 4:2 J.Tschan, 5:2 Dinis, 6:2 Thevarajah, 7:2 Dinis.
Mobulu Futsal: Felber; Imesch, J. Tschan; Probst, Giger, Thevarajah, Dinis, Bodmer; Mühlemann, K. Burkhalter.
Bemerkungen: Mobulu ohne Leu (NLB), Lötscher, J. Burkhalter, Santschi, Gomes Dos Santos (alle Ausland),Kälin, Heri, H. Burkhalter, D.Tschan (rekonvaleszent) und Bernhard.
23.11.08 Mobulu - FC Concordia LS
Zu den Höllenglocken von AC/DC betraten die bis in die Haarspitzen motivierten Spieler von Mobulu Futsal UNI Bern das eigene Wohnzimmer, die Unisporthalle Neufeld. Begrüsst wurden sie von gut aufgelegten 100 Zuschauern. Erwartungsgemäss begann das Spiel mit einer Phase des Abtastens, in welcher sich Mobulu Futsal aber mit andauernder Spielzeit ein klares Übergewicht erspielen konnte. Die Gäste aus Lausanne agierten eindimensional mit hohen Bällen und so wurde es nur selten gefährlich vor dem Berner Gehäuse. "Es ist nur eine Frage der Zeit bis Mobulu Futsal die Führung erzielen und das Spiel somit in günstige Bahnen lenken würde", dachte sich wohl so mancher Zuschauer. Dann trennte Jonas Tschan den gegnerischen Pivot In der 15. Minute regulär und ausserhalb des Strafraums vom Ball. Der Schiedsrichter liess sich von der berechtigt-berüchtigten Unschuldsmiene Tschans nicht beirren und zeigte auf den Sechs-Meter-Punkt. Auch den von Tschan schön in die Luft gezeichneten Ball hielt die gegnerische Nummer zehn nicht davon ab den Ball kompromisslos unter die Latte zu dreschen. Schlimmer als das Gegentor war das Hornsignal, welches nach dem geahndeten Foulspiel ertönte. Bis zur Halbzeitpause wurde jedes weitere Foul - ob in der Offensive oder Defensive begangen - mit einem 10-Meter-Penalty bestraft. Die Halbzeit dauerte noch knapp fünf Minuten und die zuvor ballsicher wirkenden Mobulesen wurden zunehmends unsicherer. Kurze Zeit später war das erste Offensivfoul und somit der erste 10-Meter-Penalty Tatsache. Die Nummer zehn liess sich die Gelegenheit nicht entgehen und beförderte den kleinen Ball zum Entsetzen der Zuschauer via Innenpfosten in die Maschen. Es wurde in der Folge immer stiller in der Halle und zahlreiche bange Blicke gingen im Sekundentakt zur Anzeigetafel. Concordia Lausanne benötigte aber keine Fouls mehr, sondern konnte nach einem unglücklich abgefälschten Flachschuss gar noch das 0:3 bejubeln. Was für ein Desaster, dachte so manch ein Spieler, hatte man sich auf Berner Seite doch fest vorgenommen die drei Punkte gegen den Aufsteiger einzufahren. Einige Supporter wurden dabei beobachtet, wie sie ihre bunt bemalten Transparente und Plakate bereits fein säuberlich unter den Sitzreihen verstauten.
Es blieb eine Halbzeit und in der Kabine war deutlich spürbar, dass jeder - von Assistenzcoach Dave Tschan bis zu Wunderheiler Franco - davon überzeugt war, dass sich das Blatt noch wenden würde. Was zuvor in der Kabine spürbar war, wurde nach nur wenigen Aktionen auch dem Rest der Anwesenden - inklusive dem verdutzten Gegner - bewusst. Mobulu Futsal spielte den Gegner in der zweiten Halbzeit an die Wand und hätte gegen die zehn Tore schiessen können und auch müssen. Der erste und viel umjubelte Treffer erzielte Jonas Tschan nach einer mustergültigen Vorlage von David Mühlemann. Der Funke sprang auf das Publikum über und so wurde die Unisporthalle in der zweiten Halbzeit zum Hexenkessel. Concordia verlor je länger je mehr die Orientierung und begann Fouls zu begehen und mit den Unparteiischen zu hadern. Das gute Publikum quittierte diese Aktionen mit gellenden Pfeiffkonzerten in bester Fan-Manier. 10-Meter-Penaltys waren die logische Folgerung der Lausanner Verunsicherung. Matthias Heri verwandelte den ersten zum verdienten 2:3. Unglaubliche Szenen spielten sich in der Folge vor dem Lausanner Tor ab: Die Waadtländer konnten sich mehrmals bei ihrem starken Torhüter und dem linken Torpfosten bedanken, die in Extremis den überfälligen Ausgleich verhindern konnten. Der in der zweiten Halbzeit völlig beschäftigungslose Mischa Felber hatte den besten Zuschauerplatz in der Halle. Bis aus dem Nichts ein Lausanner alleine vor dem Tor auftauchte. Der Berner Schlussmann konnte sein Team mit einer gelungenen Reaktion aber im Spiel halten. Alle Dämme brachen als der zur Pause eingewechselte Theravajah den Ball zwei Minuten vor Schluss mit dem Kopf über die Linie drückte. Nun war auch der psychologische Vorteil wieder auf Seite der Berner und so strebte man vehement den Siegtreffer an. Zwei Fouls ergaben zwei "Matchbälle" aus 10 Metern. Beide Male versagten die Nerven. Mit der Schlusssirene landete noch ein Schuss von Lausanne am Aussenpfosten: Die Futsalgötter vom Corcovado hatten offenbar ein Einsehen und beliessen das Resultat bei einem 3:3-Unentschieden.
Mobulu Futsal hat zweifelsfrei zwei Punkte verloren. Die ausgezeichnete Leistung - insbesondere in der zweiten Halbzeit - lässt aber optimistisch in die nahe Zukunft blicken.
Matchtelegramm
Unisporthalle Neufeld. - 100 Zuschauer. - SR / .
Tore: 15. 0:1 (Penalty), 16. 0:2 (10m), 18. 0:3; 22. J. Tschan(Mühlemann) 1:3, 32. Heri (10m) 2:3, 38. Thevarajah 3:3.
Mobulu Futsal: Felber; Imesch, J. Tschan; Giger, Dinis, Heri, Probst, Thevarajah; K. Burkhalter, Mühlemann.
Bemerkungen: Mobulu ohne Schumacher (Ersatz), Leu und Bodmer (NLB), J. Burkhalter, Santschi, Gomes dos Santos und Lötscher (alle Ausland), Kaelin, H. Burkhalter, D.Tschan (rekonvaleszent) und Bernhard. 18., 39., 40.: Mobulu Futsal verschiesst 10-Meter-Penalty.
5.11.08 Mobulu Futsal UNI Bern - CF Sipago
Mit Jonas Tschan, Matthias Heri, Torwart Mischa Felber und Ronny Giger, der erst letzte Woche vom grünen Rasen aufs Futsalparkett zurückgekehrt ist, trat Mobulu Futsal mit nur vier gestandenen NLA-Spielern zu diesem "Rückspiel" an. Erneut bot sich also die Chance für Futsal Neulinge aus dem A- und B-Kader gegen einen spielerisch starken Gegner ihren Mann zu stehen. Aufgrund der zu erwartenden individuellen Unterlegenheit gab Coach Kaspar Burkhalter eine defensive Marschroute vor. Der Start verlief ähnlich wie im Hinspiel äusserst harzig und war geprägt von einem organisatorischen Chaos, was zum schnellen 0:1 für die Gäste aus Thun führte. Manch einer mochte Schlimmes vermuten; Mobulu Futsal fing sich aber und agierte den Rest der noch jungen ersten Halbzeit gut organisiert und stilsicher. Nach einem guten Seiteneinspiel und einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoss von Bum-Bum-Heri konnten sich die Mobulesen mit einer 2:1-Führung dem Pausentee widmen. Mit einer kämpferisch bärenstarken Teamleistung agierten die Berner auch nach der Pause und zogen nach einem schnell vorgetragenen Konter mit 3:1 davon. In der hektischen Schlussphase behielten die Thuner doch noch zweimal kühlen Kopf vor dem Tor und konnten so verdient ausgleichen. Ein berner Sieg wäre aufgrund des eindeutigen Chancenplus der Gäste schmeichelhaft gewesen. Mit einem Punkt kann die wild zusammen gewürfelte und in dieser Formation uneingespielte Mobulu-Truppe mehr als zufrieden sein. Wir wünschen der jungen Thuner Mannschaft für die kommende NLB-Saison alles Gute.
Matchtelegramm
Wohlen BE; SR: Antonio Porteiro
Tore: 1. 0:1, 8. Theverajah 1:1, 10. Heri 2:1; 26. Heri 3:1, 34. 3:2, 38. 3:3.
Mobulu Futsal: Felber; J. Tschan, Eicher; Giger, Bodmer, Thevarajah, Isler; Heri, De la Rosa.
8.10.08 Mobulu Futsal UNI Bern - CF Sipago
Mit einem aus sieben erfahrenen NLA-Spielern und drei Neulingen bestückten Team ging es im zweiten Testspiel der Vorbereitung auf die Saison 2008/2009 gegen das neu gegründete Team CF SiPaGo aus Thun. Der mit sehr jungen und äusserst talentierten Spielern gespickte Gegner legte in der etwas schmalen Halle in Wohlen BE zu Beginn ein horrendes Pressing und Tempo an den Tag. In den ersten Minuten war Mobulu Futsal bestrebt in den eigenen Reihen Ordnung zu schaffen und die gute Organisation, für die man bekannt ist, herzustellen. Dieser Prozess dauerte gute fünf Minuten, wobei man zweimal in Rückstand geriet. Nach dem abermaligen Berner Ausgleich zollten die jungen Kicker aus Thun dem hohen Tempo etwas Tribut, was die Mobulesen mit drei äusserst gelungenen Kombinationen prompt zu einem beruhigenden 5:2 Vorsprung ausnutzen konnten. Das 6:2 fiel kurz vor der Pause via 10-Meter. Es wird gemunkelt die Nummer 2 habe während der Sommerpause einige Trainingseinheiten bei Seefeld Zürich besucht. Die Art und Weise wie er den kleinen Ball aus zehn Metern in den Winkel drosch kam einigen Bernern sehr bekannt vor... Nach dem Seitenwechsel legten die Thuner wieder los wie die Feuerwehr und sorgten für einige brenzlige Situationen vor dem Tor des zur Pause eingewechselten Torhüter-Neulings Jonas Leu. Der Berner Schlussmann hinterliess in seinem ersten Einsatz unter Wettkampfbedingungen einen guten Eindruck. Während seine Vorderleute bis auf einige wenige gelungenen Kombinationen nicht mehr all zu viel zustande brachten, zeichnete sich Leu mit einigen guten Paraden aus. SiPaGo war in der zweiten Halbzeit klar spielbestimmend und gewann diese verdient mit 4:3. Mobulu Futsal durfte aufgrund der vielen Fouls noch drei 10-Meter-Penaltys schiessen, vermochte aber keinen mehr im Tor von Simon Keller unterzubringen. Es resultierte ein 9:6-Sieg für Mobulu Futsal, welcher auch in der zweiten Hälfte nie mehr ernsthaft gefährdet war. Die Thuner haben in ihrem ersten Futsalspiel unter Wettkampfbedingungen einen sehr guten Eindruck hinterlassen und werden in der NLB eine gewichtige Rolle spielen. Gespannt darf man auf den Vergleich mit der NLB-Equipe von Mobulu Futsal sein, welcher am 11. Januar 2009 um 15:00 in Uetendorf stattfinden wird.
Matchtelegramm
Wohlen BE. SR: Sladjan Novakovic, Antonio Porteiro.
Tore: 0:1 D. Gosteli, 1:1 Heri, 1:2 I. Bujanovic, 2:2 Mühlemann, 3:2 K.Burkhalter, 4:2 Heri, 5:2 Bodmer, 6:2 J.Tschan (10m); 6:3 I. Bujanovic, 7:3 Heri, 7:4 K. Reusser, 8:4 J.Tschan, 8:5 I. Bujanovic, 9:5 K.Burkhalter, 9:6 I. Bujanovic
Mobulu Futsal: Felber (ab 21. Leu); J. Tschan, Imesch; K. Burkhalter, Kälin, Bodmer, Dinis; Mühlemann, Heri.
4.10.08 GSC Aarau - Mobulu Futsal UNI Bern
Mit einem Team halb aus NLB-, halb aus NLA-Spielern bestehend, stellte sich Mobulu Futsal UNI Bern heute im ersten Testspiel dem Gehörlosen Sportclub Aarau, welcher in der letzten Saison als siebtplatziertes Team der Ostgruppe aus der NLA abgestiegen ist. Gleich fünf Akteure in den Reihen der Berner absolvierten ihr erstes Futsalspiel unter SFV-Bedingungen. In der Anfangsphase wurde die Spielweise beider Teams rasch deutlich sichtbar. Mobulu Futsal versuchte das Spiel zu machen, GSC Aarau setzte dagegen auf schnelle Konter. Die Kombinationsversuche auf Berner Seite verliefen anfangs relativ harzig, was die Gastgeber mit einer gelungenen Kombination über die linke Seite zur 1-0 Führung ausnutzen konnten. In der Folge passten die Zahnräder im Spiel des in dieser Formation uneingespielten Berner Teams immer besser. Mit einer 3-1 Führung im Rücken griff man zum Pausentee. In der zweiten Hälfte richtete Mobulu Futsal die Spielweise noch offensiver aus, was zu zahlreichen gefährlichen Situationen vor dem Gehäuse der Gastgeber führte. Im Gegenzug erhielten die technischversierten Gäste einige gute Chancen, vermochten diese allerdings nicht zu nutzen. Keine Regel ohne Ausnahme: Das zwischenzeitliche 2-4 fiel nach inkonsequentem Defensivspiel der Berner. Das Schlussresultat von 2-8 zu Gunsten von Mobulu Futsal widerspiegelt in etwa die Kräfteverhältnisse der beiden Teams an diesem Samstag Morgen. Allerdings hätte das Resultat gut und gerne auch 4-12 lauten können.
Matchtelegramm
Sporthalle Wohlen AG.
Tore: 1:0, Krummen(3) 1:3; Dinis 1:4, 2:4, Dinis 2:5, Krummen 2:6, Thevarajah 2:7, Krummen 2:8.
Mobulu Futsal UNI Bern: Felber; Kälin, K. Burkhalter; Heri, VanHecke, Thevarajah, Ritter; Dinis, Krummen.